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Was war da los?

Bonsfeld wirft Kray Hetzjagd vor

Fast zwei Monate ist es mittlerweile her, dass sich Sebastian Rosbach im Kreisliga-A-Spiel der Reserve des FC Kray gegen SuS Niederbonsfeld schwer verletzte.


Rosbach zog sich eine Schien- und Wadenbeinfraktur zu, was den Schiedsrichter dazu veranlasste, die Partie in der 49. Minute abzubrechen. Zur großen Verwunderung der Essener Fußballszene wurde das Spiel jedoch nicht wiederholt, sondern mit 2:0-Toren für die Hattinger gewertet. Die Kreisspruchkammer stimmte der Argumentation der Bonsfelder zu und begründete die Entscheidung damit, dass es sich um einen einseitigen Abbruch gehandelt habe, da Niederbonsfeld offenbar weiterspielen wollte. Der FC Kray hat mittlerweile Einspruch gegen das Urteil eingelegt. FCK-Präsident Günther Oberholz drückte seine Empörung gegenüber RevierSport klar und deutlich aus. "Der Verein SuS Niederbonsfeld hat sich schon am Spieltag schlecht verhalten. Nun hatten sie die Gelegenheit, etwas gerade zu biegen und sich als faire Sportsleute zu zeigen. Doch nach diesem Verhalten fehlen mir fast schon die Worte und vor allem der Respekt. Das ist einfach nur noch beschämend."

Nun haben sich auch die Verantwortlichen des SuS Niederbonsfeld zu Wort gemeldet und erheben ihrerseits schwere Vorwürfe gegen den Regionalligisten und Günther Oberholz. Geschäftsführer Peter Berger spricht von einer "Hetzjagd", die gegen seinen Klub durch den FC Kray über das Internet eingeleitet worden sei. Zudem berichtet Berger, dass es wenige Tage nach der Spruckkammersitzung im Rahmen eines Meisterschaftsspiels der Niederbonsfelder beim SV Leithe zu einem unschönen Zwischenfall gekommen sei.

RS fragte bei den Beteiligten nach: Was war da los?

Peter Berger (Geschäftsführer SuS Niederbonsfeld):

Ich hatte in den vergangenen Wochen zahlreiche schlaflose Nächte, da ich eine derart polemische Stimmungsmache gegen unseren Verein noch nie erlebt habe. Es war nie unsere Absicht, einen Vorteil aus dieser schweren Verletzung zu ziehen. Ich habe kurz nach dem Spiel mit Günther Oberholz telefoniert und ihm mitgeteilt, dass wir an einer vernünftigen Lösung interessiert sind. Unser Vorschlag war es, auf ein Wiederholungsspiel zu verzichten, um eine mögliche Eskalation zu vermeiden. Stattdessen schwebte mir vor, dass das Spiel mit je einem oder gar keinen Punkten gewertet wird. Kray wird definitiv aufsteigen und auch für uns sind die Zähler nicht überlebenswichtig. Leider wollte Herr Oberholz, der am Spieltag überhaupt nicht vor Ort war, darauf nicht eingehen und zog es vor, einen verzerrten Bericht an die Spruchkammer zu schicken. In seinen Ausführungen hat er fälschlicherweise nicht erwähnt, dass es sich um einen einseitigen Spielabbruch handelte und dieser bereits nach elf Minuten von Seiten des Schiedsrichters erfolgte und nicht nach über 50 Minuten, wie es in der Erklärung der Krayer heißt.


Verletzungen dieser Art sind bedauerlich, im Fußball kommen diese Dinge leider häufiger vor und dennoch wird danach weitergespielt. Die Art und Weise wie mit unserem Klub im Zuge dessen umgegangen wurde, ist mehr als bedauerlich. Bereits bei der Verhandlung hatte mir Herr Oberholz den Handschlag verweigert. Über das soziale Netzwerk Facebook wurde eine Gruppe mit dem Namen "SuS Niederbonsfeld - Fair Play NEIN Danke" gegründet, wo unser Klub auf ganz schlimme Art und Weise beschimpft und sogar bedroht wurde. Ein User kündigte dort an, dass man uns "die Beine brechen würde". Der traurige Höhepunkt folgte am 18. November während unseres Meisterschaftsspiels beim SV Leithe. Dort tauchten etwa 15 Krayer Supporter auf, um für Stress zu sorgen. Die Gruppe hatte einen Kasten Bier dabei und ging, so wurde es mir berichtet, am Kassenhäuschen vorbei, ohne den Eintritt zu bezahlen. Herr Oberholz hielt sich ebenfalls bei dieser Gruppe auf. Er verließ die Anlage nach ca. zehn Minuten, nachdem er bemerkte, dass auch die Kreisaufsicht, die wir einen Tag zuvor bestellt hatten, vor Ort war. Während der ersten Halbzeit kam es zu Sprechchören gegen unsere Spieler, die in dieser Form nicht druckreif sind. In der Halbzeitpause zündeten die Krayer vor unserer Spielerkabine einen lautstarken Feuerwerkskörper. Aus meiner Sicht ist es unverantwortlich, wie Herr Oberholz in dieser Angelegenheit vorgegangen ist und sich gleichzeitig als Saubermann darstellt. Ich mache mir jetzt schon Gedanken wegen des Rückspiels. Es wäre aus unserer Sicht am sinnvollsten, wenn dieses unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen wird.

Lesen Sie auf Seite 2: Die Stellungnahmen von Günther Oberholz und des KFA-Vorsitzenden

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