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DU: Kreisliga kompakt
Wären sie doch einfach zuhause geblieben

Croatia Mülheim verschläft den Einsatz, Wanheim die Tabellenführung, Ünal Kalyoncu kommt mit Beleidigungen nicht klar und Neuenkamp kennt nur das gegnerische Tor.

Kreisliga A1

Erstmals in der Vereinsgeschichte Tabellenführer in der obersten Kreisliga zu sein, kann auch zum Fluch werden. Das musste nun auch Croatia Mülheim erleben. Gegen Heimaterde ging die Mannschaft von Robert Babic sang- und klanglos mit 1:4 unter. „Es gibt so Tage, da bleibst du lieber zuhause“, ärgerte sich Babic. „Wir haben – auch wenn es nicht beabsichtigt war – ein überhebliches Verhalten an den Tag gelegt als ob uns keiner was könnte. Und bis wir dann aufgewacht sind, war das Spiel auch schon vorbei.“ Damit sind die Kroaten wieder in der ihnen sehr viel bekannteren Rolle des Verfolgers, auch wenn sie gemeinsam mit Duisburg 1900 punktgleich hinter Heimaterde in Lauerstellung stehen.

Wanheim vergibt den Big Point

Dabei hätte es einen neuen Tabellenführer geben können. Der SV Wanheim hätte über einen Sieg daheim gegen den RSV die Spitze erklimmen können, aber da hatten die Mülheimer etwas dagegen und steckten sich auch noch einen der zwei vergebenen Punkte in die Tasche - der Taktik sei dank, wie RSV-Trainer Matthias Hülsmann erklärt: „Dass wir defensiv stehen und auf Konter warten würden, war angesichts des tollen Tempofußballs, den Wanheim sonst spielt, klar.“ Mit einem glücklichen Ausgang am Honnepfad habe er jedoch nicht gerechnet, erzählt der Coach. So ging der Favorit dann auch wie erwartet in Führung, bis die Gäste eine halbe Stunde vor Schluss die weit aufgerückten Gegner wie erwünscht auskonterten und das für einen Punktgewinn nötige Tor erzielten. Wichtig war der Zähler auch, weil auch die Teams hinter dem RSV, Vierlinden II und Heißen, ihre Spiele gewannen. „Für uns ist es auch wichtig zu sehen, dass man mit taktischen Maßnahmen etwas erreichen kann und nicht immer nur Hurra-Fußball spielen muss.“

Kreisliga A2

Irgendwo zwischen Freude über den Achtungserfolg und Ärger über das Zustandekommen desselben lag das Gefühlsleben von Silvano Bedrina. Der Trainer des bisherigen Dauerschlusslichts Wacker Walsum konnte sich nach dem 3:3 gegen Viktoria Wehofen zuvorderst darüber freuen, endlich die Rote Laterne an die Reserve des FSV weitergereicht zu haben: „Das hatte ich vor dem Spieltag als Ziel ausgegeben, deshalb hatte die Mannschaft nach dem Spiel auch allen Grund zum Feiern.“ Das wiederum fiel Bedrino nicht ganz so leicht, denn er haderte noch mit dem Schiedsrichter, der beim Stande von 3:2 sieben Minuten Nachspielzeit gewährte und so den Ausgleich erst möglich machte. „Und der Freistoß, der zu dem 3:3 führte, war sehr fraglich. Mehr als ein Pressschlag war da nicht“, ereiferte sich der Walsumer Übungsleiter. Außerdem habe ihm am Unparteiischen Martin Kadzioch insgesamt die Linie gefehlt. „Er wurde immer wieder von den Spielern verbal attakiert, hat immer nur gesagt, alle sollten ruhig bleiben. Ich habe ihm dann zugerufen, dass ich es schön fände, wenn der Schiedsrichter einen Hintern in der Hose hätte. Dafür wurde ich dann aber gemaßregelt.“ Dass ein Unentschieden gegen Wehofen durchaus in Ordnung gehe, wollte Bedrina jedoch nicht bestreiten: „Wichtig war, dass wir gallig waren und nicht mehr Letzter sind.“

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