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SpVgg. Unterhaching
Arabischer Investor steigt ein

Nach Fußball-Zweitligist 1860 München setzt nun auch der finanziell angeschlagene Drittligist SpVgg Unterhaching auf einen Investor aus dem Nahen Osten.

Der ehemalige Bundesligist vereinbarte mit dem arabischen Geschäftsmann Khalifa Saif Al Muhairibi eine weitreichende Kooperation. Die Verträge sollen in den nächsten Wochen unterzeichnet werden. Es gibt aber bereits eine Absichtserklärung, in der die Eckdaten festgelegt wurden. Der 32 Jahre alte Khalifa Saif Al Muhairibi ist Vorstand der "Arabian Gulf Investments" (AGI), einer Investment-Bank mit Sitz in Abu Dhabi. Hachings Schatzmeister Anton Schrobenhauser weilte in den vergangenen Tagen im Emirat am Persischen Golf zu abschließenden Gesprächen.

"Neue Ideen und Verbesserungen"

"Diese Übernahme wird neue Ideen und Verbesserungen für die SpVgg bringen. Der Verein wird durch den neuen Eigentümer auch neue Investitionen erhalten", wird Schrobenhauser auf der Internetseite der Zeitung The National zitiert. "Der Klub hat eine große Tradition. Sie haben schon in der Bundesliga gespielt. Unser langfristiges Ziel ist, an diese glorreichen Tage anzuschließen", ergänzte Al Muhairibi. Er sprach nur noch von "Formalitäten der Übernahme".

Bisher gibt es im deutschen Profifußball nur bei Hachings Nachbar 1860 München einen arabischen Investor. Hasan Ismaik aus Jordanien hatte Anteile des Vereins im vergangenen Jahr übernommen. Die Zusammenarbeit zwischen Ismaik und Vereinspräsident Dieter Schneider gestaltet sich aber als äußerst schwierig. Zuletzt hatte der Investor sogar offen den Rücktritt Schneiders gefordert.

Problematisch ist der Einstieg eines Investors vor allem wegen der so genannten 50+1-Regelung. Demnach muss der Klub die Mehrheit seiner Anteile behalten, um die Entscheidungshoheit zu bewahren und um Rechte eines Geldgebers einzuschränken. Die SpVgg baute deshalb schon einmal vor und teilte am Dienstag in einer Presseerklärung mit, dass das bisherige Jugendkonzept auch unter Al Muhairibi fortgeführt und weitergefördert werde.

Haching war von 1999 bis 2001 in der Ersten Liga und machte damals vor allem Schlagzeilen, als der Verein Bayer Leverkusen im Jahr 2000 die Meisterschaft vermasselte. In den letzten Jahren litt der Verein, derzeit Tabellen-14. in Liga drei, an gravierenden Finanzproblemen. Im Oktober 2011 verhinderte nur eine Bürgschaft eines örtlichen Großgrundbesitzers über 2,3 Millionen Euro die Insolvenz.

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