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Aksoy trifft drei Mal
FSV macht sich das Leben schwer

Das Derby zwischen dem Duisburger SV 1900 und dem FSV Duisburg machte seinem Namen alle Ehre. An der Düsseldorfer Straße brannte über 90 Minuten der Kunstrasen.

Und das nicht nur, weil über die gesamten Spielzeit die Sonne drauf schien. Das glücklichere Ende nahm die Partie schließlich für die Gäste aus dem Duisburger Norden. Sie entschieden das Spiel mit 4:3 (1:0) für sich.

Von Beginn an schenkten sich die beiden Mannschaften nichts. Schließlich ging es für beide Teams nicht nur um drei Punkte. Der DSV wollte mit einem Sieg an den vorderen Postionen dran bleiben, der FSV wollte sich nach einem eher mäßigen Start ein Stückchen in der Tabelle vor arbeiten, was ihnen schlussendlich ja auch gelang.

Duisburger SV: Wickl - Tober, Lemke, Metz, Schmidt - Theißen - Hotoglu, T. Kasaj (68. Wypler), Öztürk - Lazovic, (68. Nurlu), Cho (68. Pastor).
FSV Duisburg: Sagsinlar - Özgül, Kißmann, Schoof, Cukur - Alemdar, Kilic - Fischer (61. Aydoggan), Celik (78. Lucas), Özkilic - Aksoy.
Schiedsrichter: Salzsiedler. Tore: 0:1 Aksoy (11.), 1:1 Lazovic (58.), 1:2 Aksoy (63.), 1:3 Celik (66.), 2:3 Wypler (71.), 3:3 Hotoglu (79.), 3:4 Aksoy (87.). Zuschauer: 300.

Bedanken können sich die Gäste bei ihrem Keeper, der gegen den besten Sturm der Liga eine super Parade nach der anderen zeigte. Und da die Hausherren ihre Chancen nicht nutzten, war es der FSV, der nach elf Minuten durch Bulut Aksoy 1:0 in Führung ging. Die ersten 45 Minuten waren dann ein offener Schlagabtausch.

Nach der Pause erhöhte der Gastgeber dann den Druck. Und so dauerte es nicht lange, bis Kapitän Dejan Lazovic den 1:1 Ausgleich erzielte (58.). Nur fünf Minuten später stellte Aksoy mit seinem zweiten Treffer zum 1:2 dann aber wieder das alte Torverhältnis her (63.) und im nächsten Angriff erhöhte Celik sogar auf 3:1 (66.).

Spannende Endphase

Doch der FSV zog sich zurück, machte den Gegner stark. Der ließ den Kopf nicht hängen und kam durch Treffer von Philipp Wypler (71.) und Dominik Hotoglu (79.) wieder. Das Engagement blieb unbelohnt. Kurz vor Schluss war erneut FSV-Stürmer Aksoy zur Stelle und sorgte mit seinem dritten Treffer für den 3:4-Endstand (87.). In der Nachspielzeit hätte Pascal Lucas sogar noch das 5:3 machen können, doch bei gerade einmal sechs Torchancen, wäre das wohl zuviel des Guten gewesen.

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