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Neymar beschimpft Thiago Silva wegen Fair-Play-Geste

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Brasilien: Neymar beschimpft Thiago Silva wegen Fair-Play-Geste
Foto: firo

Ein Neymar außer Rand und Band hat es sich beim 2:0 (0:0) des WM-Mitfavoriten Brasilien gegen Costa Rica selbst mit dem eigenen Kapitän verscherzt.

Der brasilianische Zauberfußballer Neymar ist zweifelsohne einer der größten Ballkünstler seiner Zeit. Zudem ist er der teuerste: Für rund 222 Millionen Euro verließ er im Sommer 2017 den FC Barcelona in Richtung Paris Saint-Germain. Doch abseits des reinen fußballerischen Könnens zählt Neymar nicht unbedingt zu den großen Vertretern seines Sports.

Auch nicht bei der Weltmeisterschaft in Russland, genauer: beim Spiel gegen Costa Rica, das Brasilien mit 2:0 (0:0) noch durch zwei Last-Minute-Treffer gewann. Nach Philippe Coutinho (90.+1) traf in der siebten Minute der Nachspielzeit auch Neymar selbst noch.

Zuvor lief es allerdings nicht so reibungslos, wie sich Brasilien und Neymar das vorgestellt hatten. Dementsprechend wüst soll Neymar zwischenzeitlich Teamkollege und Kapitän Thiago Silva angegangen sein.

Heute hat er mich sehr traurig gemacht. Als ich den Ball dem Gegner zurückspielte, hat er mich sehr beschimpft.

Thiago Silva, Kapitän Brasilien

„Heute hat er mich sehr traurig gemacht. Als ich den Ball dem Gegner zurückspielte, hat er mich sehr beschimpft“, berichtete Thiago Silva Brasiliens Medien.

Der 33-Jährige nahm seinen Teamkollegen vom französischen Doublesieger Paris St. Germain jedoch in Schutz. „Ich denke, er hatte recht, denn Costa Rica hat sehr auf Zeit gespielt“, schilderte Thiago Silva die Situation, als er nach einer Behandlungspause für einen Tico-Spieler den Ball das Fair Play beachtend zu den Mittelamerikanern zurückspielte.

Neymars kurze Zündschnur „Neymar ist ein Nervenbündel“, konstatierte dennoch die Tageszeitung Estado de Sao Paulo, nachdem der 26-Jährige, beim 1:1-Auftakt gegen die Schweiz „Freiwild“ bei den gegnerischen Spielern, diesmal versuchte, einen Elfmeter zu schinden, sich für Meckern eine Gelbe Karte einfing und sich nach seinem Tor per Instagram den Frust über die Kritik von der Seele schrieb.

Enfant terrible - auch in Paris Nicht zum ersten Mal wird Neymar in Sachen Anti-Fair-Play auffällig. Auch in der französischen Ligue 1 werden dem hochbegabten Flügelstürmer immer wieder Unsportlichkeiten angelastet.

Bei Anhängern der Gegner-Klubs hat der blitzschnelle Neymar längst den Status eines Schwalbenkönigs, der im Strafraum eine Berührung häufig dankend annimmt.

Auch nach dem Einzug mit PSG ins französische Pokalfinale gegen Stade Rennes in der vergangenen Saison leistete sich Neymar einen unsportlichen Fehlgriff. Nach einem Foul an Hamari Traore schoss er den Ball weg und sah Gelb. Dann streckte er dem am Boden liegenden Traore die Hand hin - zog sie aber wieder zurück, als dieser sie ergreifen wollte und grinste. Der Unparteiische bestrafte Neymar damals nicht mit der folgerichtigen Gelb-Roten Karte - zum Unmut der Fans von Stade Rennes.

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rwekopo 2018-06-23 23:13:39 Uhr
Da hast Du vollkommen Recht,es gibt keine symphatischeren Spieler,als diese beiden. Die wo immer fair sind.

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