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WL-Pokal
Sprockhövel jubelt, Wattenscheid versagt vom Punkt

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WL-Pokal: Sprockhövel jubelt, Wattenscheid versagt vom Punkt
Foto: Volker Speckenwirth

Die TSG Sprockhövel hat die SG Wattenscheid im Elfmeterschießen aus dem Westfalenpokal geschossen. Am Ende feierte der Regionalliga-Absteiger einen 6:3 (1:1)-Erfolg.

Berkant Canbulut war es, der den dritten Wattenscheider-Elfmeter in Folge verschoss - dreimal parierte TSG-Torwart Sven Möllerke glänzend und sicherte seiner Mannschaft damit das Weiterkommen gegen den favorisierten Regionalligisten.

Bereits in der regulären Spielzeit entwickelte sich ein abwechslungsreicher Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. Bereits in der Anfangsphase brachte Maximilian Claus den Außenseiter in Führung (4.). Eine Minute später besorgte Jonas Erwig-Drüppel allerdings schon den Ausgleich (5.).

Die zweite Halbzeit startete die Mannschaft von SGW-Trainer Farat Toku stark, hätte bereits nach zwei Minuten in Führung gehen können, aber Möllerke hielt gegen Joseph Boyamba. Doch der 19-jährige Südkoreaner Chang Kim machte es in der nächsten Szene besser und ließ dem Torwart nach einem Zuspiel von Matthias Tietz keine Abwehrmöglichkeit (48.). Als Boyamba auf 3:1 erhöhte (76.), sah alles danach aus als könnte Wattenscheid das Spiel für sich entscheiden. Doch Patrick Adam Dytko (77.) und Xhino Kadiu (91.) egalisierten. Kurz vor dem Treffer hatte Tim Dudda bereits die Gelb-Rote Karte gesehen, selbiges ereilte Tietz nach einem Frustfoul kurz vor dem Abpfiff der regulären Spielzeit.

"Wir müssen das Spiel in der regulären Spielzeit über die Runden bringen", ärgerte sich ein enttäuschter Toku nach dem verlorenen Elfmeterschießen. Er hätte sich von seiner Mannschaft ein wenig mehr Abgeklärtheit gewünscht: "Leider lassen wir viele Konterchancen fahrlässig liegen und machen den Gegner genau dadurch wieder stark. Das anschließende Elfmeterschießen ist dann einfach Lotterie. Wir müssen uns das Glück wieder erarbeiten und werden uns ab morgen ordentlich auf Wuppertal vorbereiten."

TSG-Trainer Andrius Balaika war unglaublich froh, dass seine Mannschaft nach der 0:2-Pleite gegen Westfalia Herne am ersten Oberligaspieltag eine starke Leistung ablieferte: "Das Weiterkommen ist hochverdient, weil meine Mannschaft einfach stark gespielt hat und in den entscheidenden Situationen zurückgekommen ist." Balaika hofft, dass sein Team den Schwung mit in den Ligaalltag nehmen kann: "Jetzt wissen wir was wir können. Deswegen war das unglaublich wichtig für die Mannschaft."

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