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Tokats Kabinenansprache beflügelt zweite Garde

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ETB SW Essen: Tokats Kabinenansprache beflügelt zweite Garde
Foto: Thorsten Tillmann

Der ETB Schwarz-Weiß Essen feierte gegen den B-Ligisten FC Fortuna Elten ein Schützenfest und löste das Ticket für die dritte Niederrheinpokal-Runde. Trainer Suat Tokat ließ rotieren.

Auf den 4:0-Erstrundensieg beim SV Hönnepel-Niedermörmter folgte am Dienstagabend ein haushoher Pokaltriumph. Oberligist ETB Schwarz-Weiß Essen löste die Aufgabe FC Fortuna Elten in Runde zwei des Niederrheinpokals souverän und warf die Gäste mit 12:0 (4:0) aus dem Wettbewerb. 105 Zuschauer im Stadion am Uhlenkrug verfolgten das Duell Oberliga gegen Kreisliga B.

ETB-Trainer Suat Tokat schickte gegen den Gegner aus dem Kreis Kleve den zweiten Anzug aufs Spielfeld und wechselte gegenüber der 0:3-Niederlage gegen den 1. FC Bocholt am vergangenen Sonntag auf gleich zehn Positionen. Der 34-Jährige resümierte: „Es ging darum, eine Runde weiterzukommen. Im Endeffekt egal wie. In so einem Spiel ist das selbstverständlich. Wichtig ist, dass sich keiner verletzt hat und alle auf Spannung waren. Auch gegen einen Kreisligisten sollte man versuchen viele Tore zu schießen und Selbstvertrauen zu tanken.“

Essener Feuerwerk in Durchgang zwei

Das Spiel war keine drei Minuten alt, ehe Bilal Akhal früh die Weichen stellte und zum 1:0 für Essen einschoss. Prince Kimbakidila (2), Robin Walter, Bünyamin Sahin, Clinton Williams, Ferhat Mumcu (3), Ismael Remmo und Mohamed Cisse schraubten das Ergebnis in die Höhe. Zu Beginn der zweiten Hälfte unterlief dem FC Fortuna Elten dazu noch ein Eigentor. Die Hausherren spielten ihre Angriffe in den ersten 45 Minuten nicht immer konsequent genug aus, vergaben Chancen teilweise halbherzig und gingen mit einer 4:0-Führung in die Halbzeit. Nach dem Pausentee erfolgte dann ein Überfall auf das gegnerische Tor. Innerhalb von neun Minuten erhöhte der ETB auf 9:0. Auslöser dafür war die Kabinenansprache von Tokat: „Ich habe in der Halbzeit gesagt, dass die Jungs sich konzentrieren und die Spannung hochhalten sollen. Dass sie, auch wenn das vom Kopf her schwer gegen so einen Gegner ist, mehr Tore schießen sollen“, erzählte der Essener Coach.

„Geile Erfahrung“ für den B-Ligisten

Der FC Fortuna Elten, Heimatklub des deutschen Nationalspielers Robin Gosens, durfte sich in der ersten Pokalrunde über ein Freilos freuen. Das Duell gegen Traditionsklub ETB war für Trainer Dennis Rykenbarg ein Karriere-Highlight: „Es hat mega Bock gemacht. Für uns ist es eine geile Erfahrung gewesen. Der Gegner hat sich zwar bei uns bedankt, dass wir das Spiel hierhin verlegt haben, aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass wir die Reise nach Essen herzlich angenommen haben. Wir haben natürlich auch einige mitgebracht, die das nicht verpassen wollten und für Stimmung gesorgt haben. Während der Halbzeit haben wir in der Kabine alle miteinander gequatscht und uns ausgetauscht. Normalerweise macht man das nicht, aber bei dem Pokalspiel stand der Spaß im Vordergrund.“

ETB Schwarz-Weiß Essen: Zec – Atas (45. Remmo), Refai, Togbedji, Sahin, Kilav (45. Nguanguata), Akhal, Mumcu, Walter, Williams, Kimbakidila (45. Cisse).

Fortuna Elten: Bozbay – van Brandenburg, Breemann, Fingerhut, Arntzen (80. Schiller), Buscher, Jansen, Schertzinger (49. Roes), Winnig, Incarca (88. Ullrich), Knoop (64. Kock).

Schiedsrichter: Florian Nakot.

Tore: 1:0 Akhal (3.), 2:0 Kimbakidila (19.), 3:0 Walter (25.), 4:0 Kimbakidila (27.), 5:0 Sahin (48.), 6:0 Eigentor Knoop (50.), 7:0 Williams (52.), 8:0 Mumcu (54.), 9:0 Remmo (54.), 10:0 Mumcu (66.), 11:0 Mumcu (69.), 12:0 Cisse (86.).

Zuschauer: 105.

Für ETB Schwarz-Weiß Essen ist die Pflichtaufgabe Pokalsieg abgehakt. Am Freitag (19:30 Uhr) wird es nun wieder ernst, wenn in der Oberliga Niederrhein das Auswärtsspiel bei der SSVg Velbert folgt. Tokat richtet den Blick auf das Duell mit dem Spitzenreiter: „Wir müssen den Fokus jetzt auf Freitag legen. Mit SSVg kommt natürlich ein sehr starker Gegner, aber ich bleibe dabei: Wenn wir einen guten Tag haben und jeder alles reinwirft, können wir jeden schlagen. Wir fahren dahin, um zu gewinnen.“

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