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NR-Pokal
SSVg Velbert schießt sich für die Liga warm

Foto: Ulrich Bangert

Die SSVg Velbert zieht mit einem zweistelligen Ergebnis in die zweite Runde des RevierSport-Niederrheinpokals ein. Beim 15:0 über den Außenseiter SuS Krefeld präsentiert sich der Oberligist in Spiellaune.

Eine Viertelstunde vor Schluss hätte Robert Nnaji das Dutzend schon voll machen können. Doch der eingewechselte Stürmer schoss den Ball nach uneigennütziger Vorlage von Torjäger Ali Aydin über das leere Tor. Er hielt sich aber nicht lange mit diesem Missgeschickt auf, ein paar Minuten später bekam er die nächste Chance, die er dann zum 12:0 nutzte.

Gleich im nächsten Angriff erhöhte Nnaji sogar auf 13:0 und da bis zum Schlusspfiff auch noch Kapitän Massimo Mondello und Verteidiger Felix Haas ins Tor trafen, gewann Fußball-Oberligist SSVg Velbert das Spiel in der 1. Runde des Niederrheinpokals gegen SuS Krefeld mit 15:0 (6:0).

Dass die SSVg gegen den B-Kreisligisten deutlich dominierte, war keine Überraschung, zumal die Krefelder auch noch auf ihr Heimrecht verzichtet hatten und im Velberter Stadion spielten. Dennoch bot die SSVg mehr als nur gewissenhafte Pflichterfüllung, sie verwöhnte die Zuschauer mit Tordrang, Spielfreude und einem zweistelligen Sieg.

SSVg-Trainer Alexander Voigt wollte daraus zwar keine große Sache machen: „Entscheidend ist das Weiterkommen. Bei den Temperaturen haben wir das hier einfach zu Ende gespielt“, sagte der Ex-Profi.

Zugleich hatte ihm aber die Art und Weise, in der sein Team die Partie zu Ende gespielt hatte, gut gefallen. „Diese Torausbeute muss man auch erst einmal erzielen.“ Dass sein Team zudem kein Gegentor schlucken musste, lobte Voigt ebenso. Wobei der neutrale Besucher den wackeren Krefeldern wohl ein Ehrentor gegönnt hätte. Aber die SSVg-Dreierkette mit Massimo Mondello, Felix Haas und Pascal Kubina sowie „Sechser“ Sebastian Spinrath kannte kein Pardon. Sie ließ einfach nichts durch, Torwart Philipp Sprenger musste keinen einzigen nennenswerten Ball halten.

Den Krefelder Keepern Afka (in der ersten Halbzeit) und Rostamzad (zweite Halbzeit) flogen derweil die Bälle nur so um die Ohren. Beide gaben ihr Bestes und vereitelten einige große Chancen. Da aber ihre Vorderleute zumeist doch überfordert waren, klingelte es zeitweise im Minutentakt im Kasten.

SSVg-Torjäger Aliosman Aydin schlug dreimal zu, ebenso Offensiv-Mann Leroy Mickels, Verteidiger Felix Haas steuerte zwei Kopfball-Tore bei. Am Ende hatten fast alle eingesetzten Feldspieler der SSVg getroffen. Dabei gab es nicht nur viele, sondern auch schöne Tore. So das 3:0 durch Hakan Uzun, der eine Mickels-Flanke mit einem tollen Volleyschuss aus spitzem Winkel verwertete, so das 4:0 durch Mickels dem eine kluge Kombination und eine gute Vorlage von Michael Smykacz voraus gingen, das 6:0 durch Smykacz, der auch noch den Torhüter ausspielte, oder die Treffer zum 8:0 und 10:0 durch Ali Aydin, der sich dabei jeweils gegen mehrere Abwehrspieler der Gäste durchgesetzt hatte.

Aufstellung ohne Experimente

Alles in allem eine runde Sache. SSVg-Trainer Alexander Voigt hatte den angeschlagenen Maximilian Wagener geschont und ansonsten unter dem Motto „Keine Experimente“ die derzeit wohl stärkste Besetzung aufgeboten — sie überzeugte und schoss sich dann für den Ligastart in einer Woche warm.

Ein Lob hat allerdings auch der tapfere Verlierer verdient. Denn trotz des aussichtslosen Spielverlaufs brachten die Krefelder die Partie anständig zu Ende, begingen kein Frustfoul und handelten sich keine einzige Gelbe Karte ein. Ulrich Tröster

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