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Zu Hause Auswärtsspiel
Vorbilder sind der VfB und ETB

Velbert: Auswärtsspiel im eigenen Stadion

Die SSVg. rüstet sich für den zweiten Ansturm dieser Saison. Denn Rot-Weiss Essen wird am Donnerstag, 26. Mai, erneut im Sonnenblumen-Stadion „einfallen“.

Und die Essener werden das Diebels-Niederrheinpokal-Finale in ein echtes Heimspiel verwandeln.

Velberts Vize-Chef Ralf Koeppe sieht es gelassen: „Selbst wenn RWE nur mit 1.000 Anhängern kommen würde, wäre es für uns ein Auswärtsmatch, weil die Fankultur in Essen einfach ganz anders als bei uns ist.“

Doch die Roten werden mit rund 3.000 Schlachtenbummlern auch numerisch in der Überzahl sein. Schließlich geht es um die Qualifikation für die erste DFB-Pokal-Hauptrunde und damit um mehr als 100.000 Euro, die der Gewinner verdienen kann. „Auch wenn wir Außenseiter sind, wollen wir Schwarz-Weiß Essen und dem VfB Speldorf nacheifern“, rechnet sich Koeppe gegen den Regionalliga-Aufsteiger Chancen aus, denn der ETB wie auch die Mülheimer haben RWE in den beiden Vorjahren im Endspiel besiegt.

Wie es geht, weiß auch Velbert. Im ersten Vergleich am 22. August 2010 trotzte die Elf von Coach Frank Schulz dem großen Nachbarn ein 2:2-Remis ab. Die beiden Goalgetter Sebastian Janas und Daniel Nigbur glichen die RWE-Führungen von Leon Enzmann und Lukas Lenz aus. „Wir haben große Erwartungen und freuen uns auf das Highlight“, reibt sich Koeppe bereits die Hände.

Wirtschaftlich gesehen hat sich die Austragung des Finales bereits gelohnt, denn die 4.900 Karten sind so gut wie weg. „Ich glaube nicht, dass wir die Tageskassen noch öffnen müssen“, meint der Funktionär, der für die Organisation des Spektakels die Alten Herren, die Damen- sowie die Jugendabteilung eingespannt hat. „Wir alle haben aber riesigen Spaß, auch wenn es viel Arbeit für einen Klub unserer Größe ist.“

Größe will die SSVg. auch auf dem Platz zeigen. Bis auf Massimo Mondello, für den ein Einsatz nach seiner Muskelverletzung zu früh kommen würde, sind alle Mann an Bord. Koeppe: „Wir wollen unseren Traum, zum vierten Mal in den DFB-Pokal einzuziehen, wahr werden lassen.“ Na dann: Auf ins Auswärtsspiel im eigenen Stadion.

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