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RuWa hofft in Killer-Gruppe auf "Oberliga-Trio"

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Matthias Bloch, Matthias Bloch
Foto: Thorsten Tillmann

Manche werden wohl sagen: Endlich geht es bei der 24. Essener Hallenstadtmeisterschaft ums Eingemachte. Am Samstag wird das Final-Wochenende des vierwöchigen Budenzaubers eingeläutet.

Über 70 Mannschaften waren am ersten Januar-Wochenende an den Start gegangen, und die meisten der Teilnehmer hegten den Traum vom finalen Wochenende. 16 Vereine haben dieses Ziel erreicht. Von den Teams, die eigentlich in der Finalrunde erwartet wurden, sind unter anderem die Spielvereinigung Schonnebeck, ETB Schwarz-Weiß Essen und der Vogelheimer SV auf der Strecke geblieben.

Preisgelder 1. Platz: 3.000 Euro, 2. Platz: 2.000, 3. Platz: 1.250, 4. Platz: 1.000, 5. Platz: 875, 6. Platz: 750, 7. Platz: 625, 8. Platz: 500

Der FC Kray, ein Top-Favorit auf die Hallenkrone, löste seine Aufgaben indes souverän. In der Endrunde bekommt es der Landesligist mit dem A-Liga-Vertreter Heisinger SV sowie dem Bezirksliga-Duo TuS Essen-West 81 und TuS 84/10 Bergeborbeck zu tun. "Klar, der FC Kray ist auf dem Papier der Favorit. Aber dahinter sehe ich ein enges Rennen um Platz zwei. Wir wollen auch am Sonntag noch mit von der Partie sein", betont 84/10-Trainer Olaf Rehmann. Die Bergeborbecker hatten das Turnier im Jahr 2016 gewonnen.

Titelverteidiger der aktuellen Runde ist der SV Burgaltendorf. Der Landesligist erwischte eine echte Hammergruppe in der Endrunde. "Drei Landesligisten, inklusive des Titelverteidigers, und dann noch wir. Das ist eine echte Killer-Gruppe. Ich hoffe natürlich auf unser Oberliga-Trio. Wenn die drei einen Top-Tag erwischen, dann ist alles möglich", meint RuWa Dellwig-Trainer Hansi Wüst. Angeführt von den Ausnahmekönnern Matthias Bloch, Marcel Schlomm und Dustin Hoffmann muss sich der A-Ligist von der Dellwiger Levinstraße nicht nur gegen Cup-Verteidiger Burgaltendorf, sondern auch dessen Liga-Konkurrenten Sportfreunde Niederwenigern und ESC Rellinghausen durchsetzen. "Wir können in dieser Konstellation eigentlich nur gewinnen", fügt Wüst, der mit seiner nunmehr 19. Teilnahme "am Hallo" der erfolgreichste Trainer der Essener Fußballszene ist, hinzu.

Erfolgreich war die Hallenrunde bisher auch für das Sensationsteam: BV Eintracht 16. Der C-Ligist, mit Marc "Titan" Mühlenbeck im Tor, ist der klassentiefste Vertreter in der Endrunde. "Das, was wir bisher geleistet haben, ist überragend - einfach sensationell", sagte der "Titan" nach dem Einzug in die Endrunde. Jetzt geht es für den Tabellenführer der Kreisliga C gegen SG Kupferdreh-Byfang, VfB Frohnhausen und Blau-Gelb Überruhr.

Neben dem Titan-Team zählt auch NK Croatia Essen zu den Underdogs am kommenden Wochenende. Der B-Ligist spielte bislang stark auf und belohnte sich trotz der negativen Ereignisse im Spiel gegen den FC Kray mit dem Weiterkommen. In einer Gruppe mit den A-Ligisten DJK Sportfreunde Katernberg, FSV Kettwig sowie Bezirksligist SC Frintrop scheint Croatia gar nicht so aussichtslos zu sein. Das findet auch Kettwig-Trainer Slavko Franjic: "Das ist eine total ausgeglichene Gruppe. Ich sehe hier keinen Favoriten und keinen Außenseiter. Jeder will am Sonntag bei der Finalrunde dabei sein und in dieser Gruppe hat auch wirklich jeder Klub die Chance, dieses Ziel zu realisieren."

Die Gewinner der letzten Hallenstadtmeisterschaften: 2009: ESC Rellinghausen 2010: SV Schonnebeck 2011: SC Phönix Essen 2012: FC Kray 2013: TuS Essen-West 81 2014: SV Schonnebeck 2015: Sportfreunde Niederwenigern 2016: TuS 84/10 Bergeborbeck 2017: SV Burgaltendorf

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