U19

S04 - Umzug zum Berger Feld perfekt

Stefan Bunse
15. Mai 2019, 19:00 Uhr

Foto: Joachim Kleine-Büning

Noch läuft die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft der U19-Junioren. Aber in Gelsenkirchen wirft das kommende Spieljahr bereits seine Schatten voraus. 

Denn die lange Leidenszeit für die S04-Jugendmannschaften ist ab sofort vorbei. Ab der kommenden Saison spielen die Königsblauen mit allen Jugendteams wieder auf dem Berger Feld. Das bestätigte Schalkes Technischer Direktor Entwicklung Peter Knäbel gegenüber RevierSport. 

 
„Wir werden mit allen Mannschaften zum Berger Feld umziehen und in der kommenden Saison dort spielen“, verriet der 52-Jährige am Rande des Halbfinalhinspiels der Schalker U19 gegen den BVB.

Damit hat der Verein ein wichtiges Etappenziel zur Neuaufstellung der Knappenschmiede erreicht. „Wir sind froh, dass wir zur neuen Saison endlich auch ausreichend Trainingsplätze auf dem Vereinsgelände zur Verfügung haben, so dass wir künftig mehr Trainingseinheiten durchführen können. Insofern ist es natürlich auch konsequent, dass wir dann auch zu Hause spielen.“ 

Gerade auch die neuen Trainingsmöglichkeiten bezeichnet Knäbel als Quantensprung und großen Gewinn. „In Ückendorf gab es auch einige legendäre Spiele, deshalb wird es erst einmal ungewohnt sein. Aber für den Gesamtverein in seiner Außendarstellung ist das natürlich wichtig“, führte der Ex-Hamburger aus. „Denn es gibt da eben auch Effekte, von denen der Verein profitiert. Unser Anspruch muss sein, dass wir alles auf dem Gelände haben. Dafür ist ja der Umbau letztendlich auch gemacht worden, dass wir das so umsetzen.“


Platz in Ückendorf dient noch als Ausweichspielstätte

Richtig vollkommen wird es aber erst, wenn auch das Parkstadion genutzt werden könne, so Knäbel. Das wird zunächst noch nicht möglich sein. Knäbel: „Das Parkstadion ist noch nicht freigegeben. Überwiegend werden wir wohl auf dem Platz 7, auf dem derzeit auch die U23 des Vereins spielt, antreten.“

Ganz ausgedient hat die Anlage in Gelsenkirchen-Ückendorf aber noch nicht. „Wir brauchen den Platz in Ückendorf noch als Ausweichspielstätte“, so Knäbel. „Es ist fantastisch, dass wir dort so lange spielen durften. Es ist gar nicht genug hervorzuheben, wie gut die den Platz immer wieder hinbekommen. Ein riesiges Dankeschön dafür an die Stadt Gelsenkirchen.“

Dennoch gerät Knäbel ob der neuen Möglichkeiten ins Schwärmen: „Es ist immer schön, wenn man mit den Augen die Arena sieht. Emotional macht das ganz viel aus.“ Deswegen gewinne man nicht zwangsläufig mehr Spiele. „Aber zur neuen Saison haben wir dann schon mal einen großen Schritt nach vorne gemacht, wenn wir endlich alle Spiele auf dem Vereinsgelände durchführen können.“

Dann gewährte er noch einen kleinen Einblick in sein Seelenleben: „Für mich fängt es an, richtig emotional zu werden, wenn wir endlich auch im Parkstadion spielen können. Das dauert zwar aber noch ein bisschen. Aber dann haben wir natürlich auch einen Center Court. Das Parkstadion hat Nostalgie und Flair, das wird dann nochmal etwas Besonderes sein.“

Autor: Stefan Bunse

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