England

Özil-Abschied immer wahrscheinlicher

Tim Müller
11. Dezember 2018, 11:00 Uhr

Foto: firo

Mesut Özil schreibt beim FC Arsenal seit einem Monat keine sportliche Schlagzeilen mehr. Angeblich möchte ihn nun Inter Mailand verpflichten. Im Gespräch sind 28 Millionen Euro Ablöse.

Es ist eine der ältesten Fußball-Weisheiten, dass dieser Fußball ein außergewöhnlich „schnelllebiges Geschäft“ sei. Doch wer das nur für eine Plattitüde hält, dem sei der Fall Mesut Özil vor Augen geführt. Es ist genau einen Monat her, als der frühere deutsche Nationalspieler den FC Arsenal beim Premier-League-Heimspiel gegen die Wolverhampton Wanderers noch als Kapitän aufs Feld führte. Einen Monat später erscheint es möglich, dass dies seine letzte Partie im Arsenal-Trikot war.


Nachdem Trainer Unai Emery Özil in der Folgewoche gegen Bournemouth zunächst auf die Bank gesetzt hatte, weil er ein sehr kampfbetontes Spiel erwartet hatte und auf andere Spieler setzen wollte – so die offizielle Erklärung – verpasste Özil drei weitere Ligaspiele wegen Rückenproblemen – so die offizielle Erklärung. In der englischen Presse wird seit Wochen von einem Streit zwischen Trainer und Spieler berichtet. Dann wiederum stand Özil im Mittelpunkt, als die Boulevardzeitung „The Sun“ ein Video veröffentlichte, das den Mittelfeldspieler und einige Mannschaftskollegen – darunter den Ex-Schalker Sead Kolasinac und den ehemaligen BVB-Angreifer Pierre-Emerick Aubameyang – zeigt, wie sie bei einer Feier in einem Londoner Etablissement Lachgas aus Luftballons einatmen.

RWE würde von Özil-Wechsel nach Mailand profitieren

Sportlich schrieb Özil im vergangenen Monat überhaupt keine Schlagzeilen mehr. Nun kommen Gerüchte über eine Trennung im Winter auf, Inter Mailand wird als mögliche neue Station gehandelt. Diese Meldung löste immerhin in Essen Begeisterung aus. Denn Regionalligist Rot-Weiss Essen würde bei einem solchen Transfer finanziell profitieren. Özil spielte in der Jugend für RWE und dank des Solidaritätsmechanismus des Fußball-Weltverbandes FIFA erhält Özils Ausbildungsverein bei jedem Wechsel in einen neuen Fußballverband Geld.

Ein Abschied vom FC Arsenal wäre ein passender Abschied eines turbulenten Jahres 2018 für Özil, in dem er nach der heftigen Kritik an seinem gemeinsamen Foto mit dem türkischen Machthaber Recep Tayyip Erdogan und dem Vorrundenaus bei der Weltmeisterschaft bereits seinen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft verkündet hatte. Die DFB-Elf ohne Mesut Özil, das schien lange undenkbar. Ein weiterer Beweis für die Tatsache: Fußball ist ein schnellebiges Geschäft.

Autor: Tim Müller

Kommentieren

12.12.2018 - 06:44 - Rattenfänger

Nur noch 2 Fehler!

11.12.2018 - 22:05 - Ronaldo20

Eine normale Entwicklung fängt meistens bei einem selber an oder nie

11.12.2018 - 16:14 - Frankiboy51

Feier in einem Londoner Etablissement = Puff ?
Also, ich würde diesen Artikel nicht bei einer Bank als Sicherheit eines Darlehens für Winterverstärkung hinterlegen.

Btw. Ronaldo kommt noch fiel, fiel meer ein als wie der mit den Augen aus dem Morgenland ;-)).

11.12.2018 - 15:06 - Rattenfänger

Jeder geistig normal Entwickelte dürfte verstanden haben, dass sich meine Kritik nicht auf das Einkommen
(nicht Verdienst!) von Froschauge bezieht, sondern auf die Unfähigkeit von RWE, mit diesem "Bonus-Geld"
vernünftig umzugehen!
Zu den geistig normal Entwickelten zähle ich keine Leute mit 10-12 Fehlern in 3 Textreihen.

11.12.2018 - 13:26 - Ronaldo20

Das diese dumme und blöde Aussage kommt war klar. Wenn man nicht hatt kann man auch nichts verbrennen nur doof labern ich würde sie wegen Beleidigung verklagen Froschauge Frechheit Özil verdient im Monat mehr wie die meisten ihr ganzes Leben Allso kann er was wer nichts kann verdient auch nichts

11.12.2018 - 12:21 - Rattenfänger

So oft kann Froschauge gar nicht wechseln, wie das Geld bei uns verbrannt wird!