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Trainerwechsel bei Erndtebrück zahlt sich aus

Anika Haus
06. Mai 2019, 13:42 Uhr

Foto: RS

Nach der Entlassung von Ex-Trainer Ivan Markow ist der TuS Erndtebrück mit einer Interimslösung in die Schlussphase der Oberliga-Saison gestartet.



Der 39-jährige Michael Müller soll die Elf vom Pulverwald zum Klassenerhalt in der Oberliga Westfalen führen. 


Dass der Klub damit auf ein echtes Erndtebrücker Urgestein setzt, wird spätestens bei einem Blick in die Vita des neuen Cheftrainers auf Zeit deutlich: Seit knapp 20 Jahren ist der neue TuS-Coach bereits in verschiedenen Funktionen für die Blau-Weißen aktiv, zuletzt als Trainer im Juniorenbereich. „Ich bin 1998 nach Erndtebrück gewechselt, habe dann zwei Jahre in der Landesliga und dann viele Jahre in der Westfalenliga gespielt. Ich habe auch den Aufstieg in die NRW-Liga mitgemacht. Dann habe ich meine Lizenz gemacht und fünf Jahre lang die zweite Mannschaft trainiert“, blickt Müller selbst auf seine bisherige Vergangenheit beim TuS zurück.

Erndtebrück unter Müller noch ungeschlagen

Mit seinem Einsatz als Cheftrainer des Oberliga-Teams gesellt sich nun also ein weiteres Kapitel dazu. Dass der einst auch als Spieler für den TuS aktive Müller mit seinem Engagement in der ersten Mannschaft aushilft, sei für den 39-Jährigen eine „Herzensgeschichte“. Für den Klub scheint der Plan vom Trainerwechsel derweil aufzugehen: Vier von sechs möglichen Punkten konnte der TuS in den ersten beiden Begegnungen unter dem neuen Übungsleiter einfahren – allesamt gegen die direkte Konkurrenz um den Klassenverbleib. Für die noch ausstehenden drei Spiele hat Müller seine Erndtebrücker damit in eine gute Ausgangslage manövriert.

Restprogramm des TuS Erndtebrück
12.05.: TSG Sprockhövel (H)
15.05.: ASC 09 Dortmund (A)
19.05.: 1. FC Gievenbeck (H)
26.05.: SV Schermbeck (A)

Autorin: Anika Haus

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