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Hordel-Spielertrainer als Held im Bochum-Derby

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WL 2: Hordel-Spielertrainer Polk als Held im Bochum-Derby
Foto: Jürgen Theobald

DJK TuS Hordel holt in der Westfalenliga 2 den ersten Sieg. Im Bochum-Derby trifft Spielertrainer Patrick Polk spät zum Sieg – Wiemelhausen ärgert sich sehr.

In der Westfalenliga 2 hat die DJK TuS Hordel seine ersten Punkte einfahren können. Ausgerechnet im Bochum-Derby gelang es der Mannschaft von Interims- und Spielertrainer Patrick Polk, den ersten Sieg der Saison zu holen. Ein sehr intensives Spiel endete 2:1 (0:0) für die Hordeler, die den entscheidenden Siegtreffer kurz vor Spielende erzielten. Diesen erzielte Polk sogar selbst: „Ich glaube, dass Kampf, Wille und Einsatz für uns sehr wichtig waren. Jeder, der auf dem Platz stand, hat es großartig gemacht.“

Polk hatte nach dem Benatelli-Rücktritt übernommen

Für TuS Hordel nimmt damit eine sehr ereignisreiche Woche ein positives Ende. Erst am Sonntag verkündete Ex-Trainer Frank Benatelli seinen Rücktritt. Darauf hin übernahmen Patrick Polk und Pascal Beilfuß als Interims- und Spielertrainer. „Wir haben sehr viel Zeit investiert“, sagt Polk. „Deshalb freuen wir uns, dass es jetzt direkt mit einem Sieg geklappt hat.“

Getragen von einer unfassbaren Stimmung im Stadion an der Hordeler Heide schafften es die Hausherren somit, einen wichtigen ersten Sieg zu holen. Auch für den Sportlichen Leiter Jörg Versen war dieser besonders: „Ob verdient oder nicht – die Jungs haben gekämpft wie die Irren. Der Sieg tut uns richtig gut. Die Stimmung hier war fantastisch, ich fühle mich wie in Hollywood.“

Wiemelhausen-Trainer ärgert sich über Defensivverhalten

Die Partie war über weite Strecken sehr offen und es boten sich Chancen auf beiden Seiten an. Für Wiemelhausen ist es die erste Niederlage der Saison. Trainer Jens Grembowietz war nach Abpfiff sichtlich enttäuscht. „Es tut extrem weh. Es tut aber doppelt weh, weil wir die zweite Halbzeit fast nur auf ein Tor gespielt haben. Wir verlieren ein Spiel, bei dem nicht einmal ein Unentschieden gerecht gewesen wäre.“

So ergaben sich vor allem in der zweiten Halbzeit einige Großchancen für die Grembowietz-Truppe. „Es ist wie ein ungeschriebenes Gesetz“, sagt der 34-Jährige. „Wenn du die Dinger vorne nicht reinmachst, fängst du dir sie selbst ein. Es tut extrem weh.“

Zwar ist die Niederlage im Bochumer Stadtderby besonders ärgerlich, Grembowietz weiß sie dennoch direkt einzuordnen: „Wir haben nach drei Spielen vier Punkte geholt. Es ist also kein Drama. Aber erneut in der letzten Minute Punkte abzugeben, ist ärgerlich. Das hat nichts mit wenig Konzentration zu tun, sondern liegt vielleicht am blöden und naiven Defensivverhalten.“

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