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Westfalenpokal
Nach Pokalaus: Plechaty legt Fokus auf die Meisterschaft

Foto: Thorsten Tillmann

Die Verbandsligisten vom Lüner SV haben in der diesjährigen Westfalenpokal-Ausgabe starke Auftritte hingelegt.

Nach der 0:4 (0:1)-Niederlage gegen den SV Rödinghausen will der SV das Augenmerk nun wieder auf den Ligabetrieb legen. Auf dem Papier war es am Ende recht deutlich: Mit einer 0:4(0:1)-Niederlage gegen die Regionalligisten vom SV Rödinghausen endete die Pokalsaison für den SV dieses Jahr im Viertelfinale. „Es sollte leider nicht sein“, bedauerte Lünens Trainer Mario Plechaty diese Tatsache am späten Samstagnachmittag. Aber: „Trotzdem haben wir ein gutes Spiel gemacht.“

Recht hatte er. Gegen die favorisierten Gäste wusste der Verbandsligist über die nahezu komplette Spielzeit zu überzeugen, brach erst in den Schlussminuten etwas ein. Am Ende dürfen Plechatys Schützlinge aber dennoch stolz auf ihre starken Pokalauftritte sein.

Die hat sich der SV, der sich nach Siegen gegen die beiden Oberligisten von der Hammer SpVg und dem Holzwickeder SC zwischenzeitlich sogar den Ruf des „Pokalschrecks“ eingehandelt hatte, in den vergangenen Wochen teuer erkauft. Das jedenfalls verriet Plechaty im Nachgang der Begegnung mit dem SVR. „Das war eine tolle Sache, der Westfalenpokal hat aber auch viele Körner und viele Verletungen gekostet“, so der 47-Jährige, der zu seiner aktiven Zeit einst für den aktuellen Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund aktiv war.

Plechaty: Fokus liegt nun auf der Meisterschaft

Mit seiner Mannschaft will der SV-Trainer den Fokus nun wieder auf den Saisonbetrieb richten: „Jetzt müssen wir uns auch wieder komplett auf die Meisterschaft konzentrieren“, erklärte er nach der Niederlage gegen Rödinghausen - und setzte dies sogleich in die Tat um, als er auf die dort anstehende Aufgabe zu sprechen kam: Am 16. Spieltag ist Lünen beim FC Lennestadt zu Gast (Sonntag, 2.12.; 15:00 Uhr). Für die Rot-Weißen die Chance, nach zuletzt vier Pleiten in Serie mal wieder einen Dreier in der Liga einzufahren.

Autorin: Anika Haus

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