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Hassel - Ennepetal 1:1
Schrank kündigt hochkarätige Zugänge an

WL 2: Der SC Hassel überzeugt gegen Ennepetal

Bei hochsommerlichen Temperaturen trennten sich der SC Hassel und der TuS Ennepetal beim Westfalenligaspiel am Sonntagnachmittag mit 1:1 unentschieden.

Die Gastgeber schienen den Ernst der Lage begriffen zu haben und zeigten eine hochkonzentrierte und engagierte Leistung. Im Vergleich zum desolaten Auftritt der Vorwoche in Hombruch (0:2) war die Mannschaft von Trainer Michael Schrank nicht wiederzuerkennen. Dieser hatte die Mannschaft unter der Woche zur Aussprache gebeten. „Da wurde richtig Tacheles geredet und offenbar hat es auch etwas gebracht“, freute sich Schrank nach dem Spiel.

SC Hassel: Stauder – Kaul, Heitbreder, van den Boom, Ligmann – Bayar (46. Ballschmide), Grad, Talarek, Ali Khan – Yakhem, Bendig TuS Ennepetal: Schulz – Bindsteiner, Sobotzki, Polo, Yigit – El Youbari, Mecal, Stojkoski, Hagemann – Hajra (76. Weiß), Ropkas (66. Dorszewski) Schiedsrichter: Oliver Topp (Büren) Tore: 0:1 Hajra (52.), 1:1 Kaul (73.) Zuschauer: 100

Selbst als die Gäste mitten in einer Drangphase der Gelsenkirchener kurz nach der Pause mit 1:0 in Führung gingen, zeigten die Spieler Charakter und drängten unbeeindruckt nach vorne. Alex Kaul war es schließlich, der in der 73. Minute den Ausgleich markierte. Einen Eckball von Marcel Ligmann konnten die Gäste nicht richtig klären und so gelangte der Ball vor die Füße des Rechtsverteidigers, der trocken abzog. In der Folge spielten die Hasseler weiter voll auf Sieg und zeigten sehr vielversprechende Ansätze. Nur mangelte es weiter an klaren Torchancen. Eine der wenigen wirklich guten Gelegenheiten vergab Pierre Bendig, dessen Kopfball in der 82. Minute nur die Latte traf. In der Nachspielzeit gab es noch eine knifflige Szene im Ennepetaler Strafraum, in der Simon Talarek im Zweikampf mit Marco Polo zu Boden ging. Schiedsrichter Oliver Topp entschied sofort auf Schwalbe und zeigte Talarek den gelben Karton. „Ein Elfmeter war das wohl nicht, aber auch keine Schwalbe“, sagte Michael Schrank nach dem Spiel, der sich natürlich trotzdem über einen Strafstoßpfiff des Unparteiischen gefreut hätte.

Mit der Leistung seiner Schützlinge war Schrank indes einverstanden. „Ich muss der Mannschaft heute ein Kompliment machen. Man hat von Anfang an gemerkt, dass sie unbedingt gewinnen wollte. Leider wurde unsere Leistung nicht belohnt.“ Letztlich ist der Punkt für den SC mit Blick auf die Ergebnisse der Konkurrenz zu wenig. „Aus den verbleibenden drei Partien, müssen wir wenigstens zwei gewinnen“, glaubt Schrank, der unabhängig von der Ligazugehörigkeit zwei bis drei hochkarätige Neuzugänge ankündigte. Unter anderem soll es sich dabei um Spieler aus der NRW-Liga handeln.

Auch Gästetrainer Helge Martin war mit dem Ergebnis unzufrieden. „Wenn Sinan Harja die tausendprozentige Chance nutzt, ist hier die Messe gelesen!“ Beim Stande von 1:0 war dieser in der 67. Minute wunderbar von Abdulah El Youbari freigespielt worden, schob den Ball aber am leeren Tor vorbei. „Wir haben nichts abgeschenkt und werden auch in den verbleibenden Partien vollen Einsatz zeigen“, sagte Martin weiter, dessen Mannschaft im Abstiegskampf das Zünglein an der Waage werden könnte. So geht es noch gegen den Hombrucher SV und gegen den BV Brambauer.

Derbys statt lange Fahrten ins Sauerland: Der SC Hassel wagte vor rund zwei Jahren den Neustart.
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