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WSV II - Viersen 5:0
"Verstanden, was ich verlange"

NL: WSV II watscht Viersen ab

Der WSV II pirscht sich weiter an das Verfolgerfeld heran. Dank des klaren 5:0 (2:0)-Siegs über Viersen konnten die Rot-Blauen vorerst Rang sechs erobern.

„Ich bin sehr zufrieden mit meinen Jungs“, freute sich Trainer Zlatko Mustedanagic. „Wir haben keine Hilfe von oben bekommen. Im Gegenteil, es wurde sogar zwei Spieler aus der Reserve mit nach Köln genommen, sodass wir umstellen mussten.“

WSV: Sube - Kalan, Ucar, Tosun, Cabuk - Zeciri (40. Fejzic), Musto, Gümüstas (80. Meier), Daour - Schröder (88. Siedlarski), Zenuni. Viersen: Gerdes - Lenart, Hurtmann, Kocaman, Scheulen - Banasch, Hilleke, Passage, Oelsner (63. Salgin) - Di Buduo (71. Seeger), Ben-Moussa (71. Lekaj). Schiedsrichter:Benjamin Keck. Tore: 1:0 Zenuni (18., Foulelfmeter), 2:0 Zenuni (33.), 3:0 Schröder (67.), 4:0 Fejzic (86.), 5:0 Fejzic (87.). Zuschauer: 80.

Dennoch lief es direkt von Beginn an super für die Wuppertaler: Nach einer guten Viertelstunde verwandelte Florim Zenuni einen Foulelfmeter zur Führung der Gastgeber. Auch in der Folge spielte nur der WSV und konnte das Ergebnis hochschrauben: Wieder war es Zenuni, der aus der Distanz abzog und zum 2:0 traf (33.). „Wir waren in der ersten Halbzeit unheimlich dominant und haben den ballführenden Viersener aggressiv attackiert“, analysierte Mustedanagic. „Genauso hatte ich mir das vorstellt. Wir wollten die Partie bestimmen und unbedingt gewinnen.“

Doch dann kam der Nackenschlag: Ali Daour musste nach 35. Minuten wegen einer Gelb-Roten Karte den Platz verlassen. „Deshalb habe ich zur Halbzeit meinen Spielern gesagt, dass wir versuchen müssen, kompakt zu stehen und dann bekommen wir auch unsere Konterchancen“, erfüllte sich der Plan von Mustedanagis zu 100 Prozent. Benedikt Schröder sorgte nach 67 Minuten für die Vorentscheidung. In der Schlussphase stellte Sanel Fejzic mit einem Doppelschlag (86., 87.) den Kantersieg her. „Meine Jungs haben verstanden, was ich von ihnen verlange“, sagte Mustedanagic. „Wir müssen nur in einigen Szenen noch geduldiger und abgezockter werden. Aber das ist eben ein Prozess bei einem jungen Team.“

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