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Bruder erklärt
So lief der Oubeyapwa-Wechsel von RWO nach Münster ab

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Foto: firo.
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Fußball-Regionalligist Preußen Münster verpflichtete in der Sommerpause Shaibou Oubeyapwa von RWO. Sein Bruder und Berater erklärt die Hintergründe.

Vor über sechs Wochen verkündete Preußen Münster die Verpflichtung von Shaibou Oubeyapwa. Es war definitiv einer der spannendsten Transfers innerhalb der Regionalliga West. Der 29-Jährige spielte zuvor vier Jahre für Rot-Weiß Oberhausen und zählte an der Lindnerstraße zu den Publikumslieblingen.

Mit 22 Toren und 38 Vorlagen war Oubeyapwa einer der Schlüsselspieler der Kleeblätter. Trotzdem trennten sich am Ende der vergangenen Saison die Wege und der schnelle Offensivspieler heuerte beim Liga-Konkurrenten aus dem Münsterland an.

Der Start lief nach Maß. Drei Spiele, drei Siege, 10:2-Tore - die Adlerträger führen aktuell die Tabelle an. Dabei stand "Junior", wie der Neuzugang aus Oberhausen genannt wird, in den ersten beiden Partien in der Startelf.

Haitham Obeyapwa (andere Schreibweise), Bruder und Berater des Flügelflitzers, klärt gegenüber RevierSport über den Wechsel von Oberhausen nach Münster auf: "Mein Bruder wollte einen Tapetenwechsel. Nach vier Jahren bei RWO mit Höhen und Tiefen war es an der Zeit, neue Reize zu setzen. Außerdem musste Oberhausen finanziell sparen. Da muss man natürlich auch nicht um den heißen Brei reden, dass so ein Leistungsträger schwierig zu halten ist. Es war insgesamt eine sehr erfolgreiche Zeit, vor allem in den letzten beiden Jahren. Die Statistik spricht für Shaibou."

Preußen Münster ist für mich kein normaler Regionalligist. Der Verein ist sehr professionell aufgestellt und maximal ambitioniert. Die Stadt steht komplett hinter dem Klub. Es gibt für einen Fußballer nichts besseres, als vor einer großen Kulisse zu spielen.

Haitham Obeyapwa.

Nach RS-Infos waren einige Klubs an den Diensten von Oubeyapwa interessiert. Doch den Zuschlag bekam Münster. "Ja, es waren andere Vereine im Gespräch, auch ein Wechsel ins Ausland wurde in Erwägung gezogen. Münster hat dann großes Interesse bekundet und der Transfer wurde fix gemacht. Preußen Münster ist für mich kein normaler Regionalligist. Der Verein ist sehr professionell aufgestellt und maximal ambitioniert. Die Stadt steht komplett hinter dem Klub. Es gibt für einen Fußballer nichts besseres, als vor einer großen Kulisse zu spielen. Das waren alles Faktoren, die für Münster gesprochen haben", erklärte der Berater.

In der Offensive hat der Regionalliga-Tabellenführer einen guten Mix aus jungen und erfahrenen Spielern. Der Konkurrenzkampf ist groß, doch Haitham Obeyapwa ist zuversichtlich, dass sich sein Bruder durchsetzen kann: "Shaibou will noch einmal alles aus sich rausholen. Die Qualität im Kader ist sehr groß. Dadurch wird er auch besser. Ich bin gespannt, was in dieser Saison passiert."

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MS-Adler 2022-08-11 00:10:25 Uhr
Was gibst da zu erklären? Der wollte endlich bei DEM Traditionsverein im Westen mit der Mega-Strahlkraft spielen....

"man merkt gleich, dass die ganze Stadt hinter dem Verein steht"....ja ne...sicha! *lach*
wutango 2022-08-11 06:46:44 Uhr
@Adler: warum ist er dann nach Münster und zum gloreien RWE gegeangen? *lach* ;-)
MS-Adler 2022-08-11 06:53:43 Uhr
Ich weiß es nicht :-)

Aber immer dieses „ich wollte schon immer für diesen traditionsreichen Verein spielen“ kann ich auch nicht mehr hören.

Wir werden wohl mehr Geld zahlen als RWO bereit war zu zahlen und wir haben wahrscheinlich bessere Chancen aufzusteigen. Feddig.

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