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Wuppertaler SV
Sieg in Unterzahl - Mehnert sieht Team "auf richtig gutem Weg"

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Wuppertaler SV: Sieg in Unterzahl - Mehnert sieht Team "auf richtig gutem Weg"
Foto: Stefan Rittershaus

Der Wuppertaler SV gewann in der Regionalliga West sein Heimspiel gegen die U21 des 1.FC Köln mit 2:0 und schob sich wieder auf Platz vier.

Nach der Heimpleite unter der Woche gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf (0:2) kam am Samstag die nächste Zweitvertretung ins Stadion am Zoo. Der Wuppertaler SV empfing die U21 des 1.FC Köln und gewann in Unterzahl mit 2:0. Weil Fortuna Köln am gleichen Spieltag mit 2:3 gegen den SC Wiedenbrück verlor, steht der WSV nun wieder auf Platz vier.


Wuppertal-Trainer Björn Mehnert äußerte sich zu der Partie: „Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel wird. Die erste Halbzeit war ausgeglichen, es gab viele enge Zweikämpfe. Die Rote Karte vor der Halbzeit kann man geben. Ich habe den Jungs in der Halbzeit gesagt, wir werden jetzt organisiert verteidigen, die Räume eng machen und den Gegner zu Fehlern zwingen. Vielleicht kommen wir dann über einen Standard zum Erfolg, so wie es auch beim 1:0 der Fall war. Aufgrund der kämpferischen und taktischen Leistung war der Sieg hochverdient, die Jungs haben sich jetzt einen freien Tag zu Ostern verdient.“

Der künftige Fußballlehrer ging mit veränderter Formation und Aufstellung in die Partie. Unter anderem spielte Moritz Montag auf der offensiven Außenbahn und Leistungsträger Kevin Hagemann musste zunächst auf der Bank Platz nehmen. Der 45-Jährige erklärte seine Gedanken dazu: „Wir haben in letzter Zeit immer viele Chancen zugelassen und wollten diesmal kompakter stehen. In diesem System wollten wir mit schnellen Spielern spielen, die auch Tiefe haben. Ich habe mich für Montag und Saric entschieden und nicht gegen jemand anderes.“

Während der WSV seine Aufgabe souverän löste, patzten mir Ausnahme von Rot-Weiß Oberhausen die anderen Teams an der Tabellenspitze. Preußen Münster holte in Lippstadt nur ein Remis (3:3), Rot-Weiss Essen kam gegen die U23 von Mönchengladbach (1:1) ebenso nicht über einen Punkt hinaus und Fortuna Köln verlor zuhause gegen den SC Wiedenbrück (2:3). Hätte der WSV die vergangenen Niederlagen gegen den Bonner SC sowie Düsseldorf II vermieden und stattdessen Siege eingefahren, stünde er nun punktgleich mit Rot-Weiss Essen auf Platz zwei.

Schlaflose Nächte bereiten dem Trainer die vergangenen Punktverluste trotzdem nicht: „Am Ende der Saison wird sich zeigen, wo wir landen und das wird auch der Platz sein, der verdient ist. Wir spielen eine Top-Saison und sind auf einem richtig guten Weg.“

Auch wenn Mehnert seiner Elf zur Belohnung einen freien Tag genehmigt, ist die Verschnaufpause von überschaubarer Dauer. Am Mittwoch steht mit dem Nachholspiel gegen den KFC Uerdingen (20. April, 19 Uhr) das dritte Heimspiel innerhalb von sieben Tagen an.

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Alter Haudegen 2022-04-18 09:58:50 Uhr
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