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"Unglaublich geil": Münster feiert Last-Minute-Sieg

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RL West: "Unglaublich geil": Münster feiert Last-Minute-Sieg
Foto: firo

Der SC Preußen Münster setzte sich zum Regionalligastart mit 2:1 (1:1) gegen Alemannia Aachen durch – dank eines erlösenden Borgmann-Treffers in der 93. Spielminute.

4104 Zuschauer im Preußenstadion wurden bei der Partie Preußen Münster gegen Alemannia Aachen Zeuge eines sehenswerten Saisonauftakts, der beinahe keinen Sieger hervorgebracht hätte. In einer zweiten Halbzeit, in der sich die Adlerträger aus Münster Chance um Chance herausspielten, trumpfte Aachens Joshua Mroß ganz groß auf und vereitelte nahezu jede Möglichkeit des SCP. Doch in der allerletzten Sekunde einer unterhaltsamen Regionalligapartie legte sich Jannik Borgmann den Ball auf den schwächeren rechten Fuß und versetzte das Preußenstadion mit seinem unhaltbaren Lucky Punch zum 2:1-Siegtreffer in Ekstase.

Dass mit einem Münsteraner Sieg bis zu diesem Zeitpunkt nicht mehr unbedingt zu rechnen war, lag unter anderem an der bereits angesprochenen Chancenverwertung der von Sascha Hildmann trainierten Schützlinge. „Wir hatten vier, fünf Hundertprozentige dabei, die wir nicht machen“, haderte der SCP-Trainer mit den vielen vergebenen Möglichkeiten. „Die Chancenverwertung war einfach schlecht“, musste er nach Spielschluss folgerichtig konstatieren.

Weil die Adlerträger aber mit einem klaren Plan in die zweite Halbzeit gegangen waren und selbst in der Nachspielzeit hochkarätige Chancen herausgespielt wurden, konnte sich Hildmann, der mit der Leistung seiner Mannen „zu 100 Prozent einverstanden“ war, letztendlich doch noch über drei Punkte zum Saisonstart freuen. „Mehr kann man nicht investieren“, zeigte sich der 49-Jährige mit dem Einsatz und der Bereitschaft seiner Elf mehr als zufrieden.

Münster trifft in der kommenden Woche auf Mönchengladbach II

Für Matchwinner Jannik Borgmann war das späte 2:1 indes kein Zufall, sondern das Resultat einer äußerst mutigen Münsteraner Spielweise. „Wir haben volle Kapelle nach vorne gespielt“, schilderte der Aushilfslinksverteidiger die Marschroute für den zweiten und aus Preußen-Sicht entscheidenden Spielabschnitt. Nebenmann Simon Scherder ergänzte: „Das war ein Spiel auf ein Tor. In der zweiten Halbzeit hatten wir gefühlt 30:0 Torschüsse.“

Der letzte dieser unzähligen Chancen fand schließlich den Weg ins Tor – weshalb das Preußenstadion in der 93. Spielminute zu einem Hexenkessel mutierte. „Da gingen die Zuschauer aus dem Sattel“, beschrieb Hildmann die turbulenten Szenen nach dem 2:1-Erfolg in allerletzter Sekunde. Dennis Daube, der in der Schlussphase als Innenverteidiger fungieren musste, unterstrich die hohe Bedeutung des kurz zuvor eingefahrenen Siegs. „Solche Last-Minute-Siege vor Zuschauern sind unglaublich geil“, sagte der Ex-Uerdinger, der mit seiner Mannschaft am kommenden Samstag auf Borussia Mönchengladbach II trifft.

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