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Wuppertaler SV: Breite Brust vor dem Ligaauftakt

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RL: Wuppertaler SV: Breite Brust vor dem Ligaauftakt

Bei der 1:2-Niederlage gegen den VfL Bochum hat der WSV ein starkes Spiel gezeigt. Ein richtungsweisender Schritt für den Regionalliga-Start gegen den SV Rödinghausen (Samstag, 14 Uhr).

Vor dem Regionalliga-Auftakt gegen den SV Rödinghausen sprach RevierSport mit Björn Mehnert. Der Trainer des Wuppertaler SV sieht sein Team insgesamt gut präpariert, um gegen einen ambitionierten Gegner zu bestehen.

Björn Mehnert, Ihre Mannschaft hat dem VfL Bochum am Wochenende im DFB-Pokal einen sensationellen Fight geliefert und am Ende knapp mit 1:2 verloren. Wie sind die Jungs körperlich drauf nach diesen 120 Minuten?

Wir haben gestern trainiert und natürlich waren einige, die über die volle Distanz gehen mussten, wirklich müde und kaputt. Der Stolz über die Leistung hat allerdings deutlich überwogen. Wir setzen jetzt den Schwerpunkt erstmal auf Regeneration am freien Tag. Und dann geht der Fokus natürlich voll auf den Liga-Start gegen Rödinghausen am Wochenende.

Die Tatsache, dass man gegen einen Bundesligisten so mitgehalten hat, gibt sicherlich nochmal zusätzlich Kraft?

Bei allem Respekt für meine Mannschaft. Man muss es natürlich auch ein bisschen relativieren. In solchen Spielen kitzelt der Underdog gerne ein paar Prozentpunkte mehr raus. Gerade, wenn man die Fans dann auch noch wieder im Rücken hat. Aber alles, was wir am Samstag abgerufen haben, macht uns selbstverständlich Mut für die nächsten Aufgaben.

Den Bundesligisten am Rande einer Niederlage gehabt und vor allem in der ersten Halbzeit sehr überzeugt. Am Samstag hat jeder gesehen, dass man sich auf den WSV gefasst machen muss. Eine gelungene Generalprobe vor dem Liga-Auftakt gegen Rödinghausen?

Ich möchte mich und uns jetzt hier nicht so hinstellen, als hätten wir Bundesliga-Format, weil wir 90 Minuten gut gegen den VfL mithalten konnten. Das wäre auch vermessen. Aber klar hat uns dieses Spiel jetzt auch gutgetan. Im letzten Jahr war der SVR hinten raus ein paar Punkte besser als wir. Da wollen wir näher heranrücken, uns einfach verbessern. Und damit werden wir am Samstag anfangen. Die Leistungen der letzten Wochen sollten für uns der Gradmesser sein.

Was für einen Gegner erwarten Sie mit dem SVR. Die kommen ungünstigerweise immerhin gerade noch aus einer Quarantäne?

Es befand sich nur ein Teil der Spieler in Quarantäne, sodass trotzdem gewisse Abläufe trainiert werden konnten. Aber ja, diese Situation macht es für uns sicher nicht leichter. Wir wissen nicht ganz genau, was uns erwartet. Was wir aber wissen, ist dass der SVR eine Top-Mannschaft in unserer Liga sein wird. 2019/20 ist dies mit dem Meistertitel sehr deutlich zum Vorschein gekommen. Ich zähle sie mit zum Verfolgerfeld hinter den zwei bis drei Spitzen-Teams.

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