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RS-Niederrheinpokal
Wuppertaler SV zieht souverän in die zweite Pokal-Runde ein

Foto: Stefan Rittershaus

Vor 923 Zuschauern im Stadion am Zoo schlug der Wuppertaler SV den VfR Krefeld-Fischeln in der ersten Runde des RevierSport-Niederrheinpokals souverän mit 3:1 (2:1). Wie zuletzt gegen Aachen, schoss sich Tjorben Uphoff mit einem Doppelpack zum Matchwinner.

Bislang ist es die Saison von WSV-Kapitän Tjorben Uphoff. In den ersten beiden Pflichtspielen der Saison erzielte der Verteidiger jeweils einen Doppelpack. Mit seinen Treffern zum 2:0 (32.) und 3:1 (53.) hatte der Kapitän maßgeblichen Anteil daran, dass der Finalist der vergangenen Saison die zweite Runde klar machte. „Er ist gallig darauf, Tore zu machen“, sagte sein Trainer Andreas Zimmermann nach der Partie lächelnd und lobte seinen Kapitän in hohen Tönen: „Er ist Kapitän, er soll vorne weggehen und das hat er auch heute gemacht. So kann er gerne weitermachen.“

Anschlusstreffer ärgert Zimmermann

Beyhan Ametov brachte den Favoriten nach starker Vorabeit des fleißigen Nick Osygus gegen den zu zaghaften Landesligisten aus Krefeld in Führung (29.), ehe Uphoff mit seinem ersten Treffer auf 2:0 erhöhte. Nur Augenblicke vor dem Halbzeitpfiff verkürzte Michael Enger für den VfR Krefeld-Fischeln mit einem direkt verwandelten Freistoß auf 1:2 (45.). „Es war schon ärgerlich, dass wir so kurz vor der Pause noch das Gegentor bekommen“, bedauerte Zimmermann und ergänzte: „Wir haben zweimal den Pfosten getroffen. Ich hätte mir noch ein paar Treffer mehr gewünscht. Für alle die drin sind, ist es immer schön, wenn viele Tore fallen. Ansonsten bin ich wirklich zufrieden.“

In Gefahr geriet der Wuppertaler Sieg zu keinem Zeitpunkt des Pokalspiels. Karl-Heinz Himmelmann, Trainer des VfR Krefeld-Fischeln, war nach Spielende nicht mehr für ein Fazit erreichbar. Das Spiel gegen den Landesligisten nutzten die Bergischen vor allem dazu, während ihres freien Spieltags in der Regionalliga West weiter im Rhythmus zu bleiben. „Flexibilität und Variabilität sind die Eigenschaften, die ich im Spiel meiner Mannschaft sehen möchte, um die Gegner ein Stück weit zu verwirren“, gab Zimmermann preis.

Volle Konzentration auf Dortmunds Zweite

Einen Wunschgegner für die nächste Runde äußerte der neue WSV-Trainer nicht. Auch eine konkrete Zielsetzung für den Pokalwettbewerb gab er nicht vor. Eine erneute Finalteilnahme schätzte er als schwer zu realisieren ein. „Wir möchten so weit kommen, wie es geht. Jetzt ist auch wieder der MSV Duisburg dabei. Das wird schon sehr, sehr schwer“, bleib Zimmermann bescheiden. Sein Blick richtete sich stattdessen auf die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund, die am kommenden Freitag (9.8.) zu Gast im Stadion am Zoo ist.

Dann erwartet der Wuppertaler Übungsleiter eine ähnlich schwere Partie wie gegen Alemannia Aachen. „Es wird wieder sehr wichtig, kompakt zu stehen und die Räume eng zu halten. Die Dortmunder sind technisch noch etwas versierter als Aachen“, analysierte er vorab.

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