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2:0-Sieg
Die Brennpunkte zu RWE - Herkenrath

Foto: Stefan Loyda

Zum Restrunden-Auftakt gab es für Rot-Weiss Essen einen 2:0-Arbeitssieg (0:0) gegen den TV Herkenrath. Die Brennpunkte zum Spiel.

Die Ausgangslage: Viel haben sie sich vorgenommen bei Rot-Weiss Essen für die Rückrunde. Vor allem soll die Stimmung besser werden. Ein deutlicher Sieg im Heimspiel gegen den TV Herkenrath würde dabei helfen. Herkenrath hat sich hingegen aus finanziellen Gründen komplett neu aufstellen müssen. 14 Neuzugänge hatten sie im Winter zu verzeichnen. Die vermeintlich namhaftesten wie Daniel Lingen, Fabio Manuel Dias oder Armin Pjetrovic waren jedoch nicht spielberechtigt.

Das Spiel: Eine anstrengende erste Halbzeit. Alleine Max Wegner hatte vier gute Möglichkeiten das 1:0 erzielen. In der Pause wurde Enzo Wirtz vom linken Flügel in die Mitte beordert. Mit Erfolg. Eine Flanke von Lukas Scepanik landete beim besten Essener Saisontorschützen, der mit einem Flugkopfball zum 1:0 einnetzte. Max Wegner erhöhte acht Minuten vor dem Ende auf 2:0.

Aufreger des Spiels: Die Torausbeute. Trotz spielerischer Überlegenheit hat es die Mannschaft von Trainer Karsten Neitzel nicht geschafft, frühzeitig für Ruhe zu sorgen. Stattdessen geriet das erste Heimspiel des Jahres zur Zitterpartie. Das torlose Remis zur Halbzeit wurde dementsprechend mit Pfiffen quittiert.

Pechvogel des Spiels: Essens Neuzugang Max Wegner hat sich spielerisch recht schnell in die Mannschaft integrieren können. Nur mit dem Abschluss sollte es anfangs nicht klappen. Drei gute Kopfbälle hatte der ehemalige Meppener aus recht kurzer Distanz sowie einen Schuss aus etwa zehn Metern. Einen parierte Herkenraths Keeper zur Ecke, die beiden anderen verfehlten ihr Ziel genauso knapp wie der Schuss aus dem Liegen. Immerhin konnte er nach einem Herkenrather Kollektivschlaf das 2:0 erzielen.

Dummheit des Tages: Finanziell krebst der TV Herkenrath am Abgrund. Noch ist angeblich noch nicht klar, ob der Verein in der kommenden Saison überhaupt in der Mittelrheinliga antreten kann. Trotzdem haben die etwa 30 TVH-Anhänger nichts besseres zu tun, als mit drei Böllern dem Verein weiter zu schaden. Zumal jetzt noch eine Geldstrafe auf die Bergisch-Gladbacher zukommen wird.

Geste des Tages: Kurz nach seinem Comeback hat sich Cedric Harenbrock einen Kreuzbandriss im anderen Knie zugezogen. In dieser Woche wurde er erfolgreich operiert. Beim Auftragen trugen die Spieler von RWE alle ein Shirt mit einer großen Elf, die Rückennummer Harenbrocks, auf der Brust.

Choreo des Tages: Die Fans ehrten den vor rund einem Jahr verstorbenen Fan "Ruhrmichell" mit „Ohne dich ist alles doof“-Plakaten.

Adrenalinspiegel des Tages: Giuseppe Brunetto feierte an der Hafenstraße sein Debüt als TVH-Trainer. Ihn hielt es keine Sekunde auf der Bank, geschweige denn ruhig auf der Linie. Er fieberte mit, trieb seine Mannschaft mit deutlichsten Gesten mit dem gesamten Körper über 90 Minuten an.

Autor: Stefan Loyda

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