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Tauziehen um Wuppertals Erwig-Drüppel

Foto: Thorsten Tillmann

Beim Wuppertaler SV beginnt der Winterschlussverkauf. Ganz oben auf der Liste der Konkurrenz steht Jonas Erwig-Drüppel. Der Flügelflitzer kann sich in der West-Staffel den neuen Arbeitgeber nahezu aussuchen.


„Seitdem die Faktenlage beim WSV ist, wie sie ist, durfte ich schon das ein oder andere Mal in Sachen Jonas zum Hörer greifen. Er hat eine sehr ordentliche Hinserie beim WSV gespielt. Das haben viele Vereine mitbekommen. Wir haben die für uns attraktivsten Optionen gefiltert und führen seither konkrete Gespräche“, sagt Björn Krohn, Berater des Flügelflitzers.

Nach RevierSport-Informationen sind aus der West-Staffel der SV Rödinghausen, Alemannia Aachen, Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen die heißesten Anwärter auf eine Erwig-Drüppel-Verpflichtung. Konkurrenz bekommen der SVR, TSV, RWO und RWE allen voran aus dem Südwesten der Republik. Neben Regionalliga-Südwest-Tabellenführer Waldhof Mannheim würden auch der 1. FC Saarbrücken und TSV Steinbach den 27-jährigen Erwig-Drüppel gerne in ihren Reihen sehen. "Ich kommentiere die Interessenten nicht. Klar ist aber, dass Jonas Erwig-Drüppel aufgrund der Situation beim WSV gerne im Winter wechseln würde und wir spätestens bis zum Wochenende eine Entscheidung treffen wollen", betont Krohn.

Die vier Interessenten aus der West-Staffel waren schon im vergangenen Sommer an dem ehemaligen Schalker interessiert. Damals entscheid sich Erwig-Drüppel, der in Dinslaken lebt, für den Wechsel nach Wuppertal. In 21 Pflichtspielen konnte er vier Tore für Wuppertal erzielen, sieben weitere Treffer bereitete er vor.

Wer das Tauziehen um den Wuppertaler am Ende gewinnen wird, ist offen. Fest steht laut Berater Krohn jedoch, dass sein Schützling seinen neuen Arbeitgeber nicht nur des Geldes wegen aussuchen wird. „Klar, das Geld spielt eine nicht unerhebliche Rolle, insbesondere bei einem 27-Jährigen. Jonas ist allerdings ein sehr bodenständiger Mensch, bei dem auch alle anderen Faktoren einfach passen müssen: Vertrauen der Verantwortlichen, mittel- bis langfristige Perspektive, Aussicht auf sportlichen Erfolg und privates Glück“, erklärt Krohn.

Erwig-Drüppels Vita im Überblick

Der umworbene Noch-Wuppertaler spielte in der Jugend für SV Schermbeck (1995-2002), BVH Dorsten (2002-2005), VfL Bochum (2005-2008) und SpVgg Erkenschwick (2008-2010). Als Profi stand er beim FC Schalke 04 II, Eintracht Braunschweig, Jahn Regensburg, VfB Oldenburg, SC Verl, Wattenscheid 09 und Wuppertaler SV unter Vertrag.

Autor: Krystian Wozniak

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