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In Aachen
Keeper Patzler rettet Viktoria vor Pleite

Foto: firo

Drei Spiele, drei Remis. Der Herbstmeister schwächelt zum ersten Mal in dieser Saison. Beim Rückrundenauftakt in Aachen erspielt sich die Glöckner-Elf ohne denbgesperrten Kapitän Mike Wunderlich kaum Chancen und wirkte müde. Nur Keeper Sebastian Patzler glänzte und hielt den Viktoria-Punkt fest!


Kölns Trainer Patrick Glöckner (41) wusste nach dem Spiel genau, bei wem er sich zu bedanken hatte. Bei seinem Keeper Patzler. Der 28-jährige Schlussmann des Tabellenführers und Herbstmeisters der Regionalliga West, war der beste Viktorianer und der überragende Mann auf dem Platz. „Wir müssen uns bei Sebastian Patzler bedanken. Ihm gehört der Punkt“, resümierte der Trainer nach dem Spiel. Zuvor hatte Patzler, der wenige Stunden vor Anpfiff noch in die [article=398619]RevierSport-Elf der Hinrunde[/article] gewählt wurde, mit teilweise großartigen Flugparaden sein Team vor einer Pleite in Aachen bewahrt. Nur beim zwischenzeitlichen 1:0 für den Gastgeber war er machtlos.

Ecke, Tor, Punkt!

Über 95 Minuten kam das Team von Glöckner eigentlich nur zu einer einzigen richtig guten Gelegenheit. Aber die war dann auch gleich drin. Eine Ecke und der Kopf Sebastian Wimmers, bescherten dem Aufstiegsaspiranten einen durchweg glücklichen Punkt. Ansonsten war der Viktoria-Sturm um Albert Bunjaku auf tiefer Tauchstation. Nur die Alemannia erspielte sich Chancen im Minutentakt und so schlug die Stunde des Sebastian Patzler.

Allein gegen Aachens Dimitry Imbongo rettete der Keeper fünfmal auf der Linie. Und ließ damit zugleich nicht nur seine Gegenspieler, sondern auch den Aachener Anhang verzweifeln. Tatsächlich gibt es nach dem Spiel auch Anerkennung von der Gegenseite. Zum Beispiel durch Aachens Kapitän Peter Hackenberg: „Eigentlich müssen wir das Spiel gewinnen, doch der Kölner Torwart war überragend. Einfach Wahnsinn!

Mit dieser Einschätzung war der Alemannen-Kapitän nicht alleine, denn auch Patrick Glöckner lobte seinen Gegner für ein tolles Spiel „Eigentlich kann man dieses Spiel mit einem Satz zusammenfassen: Aachen war in allen Bereichen das bessere Team!“

Für den sicheren Aufstieg braucht es wieder bessere Spiele und Punkte

Aachen hatte die Galligkeit, die man bei Viktoria in den kompletten 90 Minuten suchte aber nicht fand. Zudem sah Hamza Saghiri nach einem dummen Doppelfoul in der 80. und 82. Minute die Gelb-Rote Karte. Ein Szenario, das zum Gesamtzustand an diesem Abend passte.

Die Viktoria ist nun seit drei Spielen sieglos. Der Tabellenführer und Herbstmeister, schwächelt ein wenig. Doch Trainer Glöckner versichert: „Wir werden die Dinge ansprechen!“ Die nächsten Tage könnten also etwas unruhiger und lauter rund um den Kölner Höhenberg werden. Will man doch in diesem Jahr definitiv den Aufstieg in die 3.Liga und damit endgültig die Rückkehr in den Profifußball perfekt machen. Doch auf 3.Liga-Niveau spielte am Freitagabend nur Einer: Sebastian Patzler.

Autor: Thomas Lipke

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