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Viktoria mit Respekt nach Essen
"Das kann für RWE eine Wende werden"

Foto: firo

Nach dem 6:1-Kantersieg über den TV Herkenrath geht es für Viktoria Köln kommenden Samstag an die Hafenstraße. Der Respekt vor Rot-Weiss Essen in Höhenberg ist groß.

Die Ausgangslage vor dem Duell zwischen Viktoria und RWE könnte kaum unterschiedlicher sein. Die Bergeborbecker sind fulminant in die Saison gestartet, grüßten nach sieben Spieltag von der Tabellenspitze – mit einem Punkt Vorsprung vor dem großen Titelfavoriten aus Köln. Fünf Wochen später kommt es nun zum Duell zwischen den beiden Vereinen, dabei hat sich die Konstellation drastisch geändert. Die Kölner sind seit fünf Ligaspielen ungeschlagen, holten 13 von 15 möglichen Punkten und sammelten gegen Aufsteiger TV Herkenrath 09 beim 6:1-Sieg Spielfreude und Selbstvertrauen.

RWE hingegen sucht verzweifelt seine Form der ersten Spieltage. Der letzte Sieg in der Regionalliga liegt bereits über vier Wochen zurück. Damals gelang gegen den Bonner SC ein 1:0 an der Hafenstraße (31. August). Seitdem ist Rot-Weiss sieglos, schwarz auf weiß liest sich die Bilanz aus Essener Sicht ernüchternd: 2:3 gegen Aufsteiger Lippstadt, 1:1 in Verl, 2:2 gegen Straelen, 0:1 bei Borussia Mönchengladbach II und zuletzt eine 0:1-Heimpleite gegen Alemannia Aachen.

„Essen gehört zu den besten Mannschaften der Liga"

Für Viktorias Trainer Patrick Glöckner ist der momentane Negativtrend in Essen aber kein Grund, die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen: „Wir wissen, dass wir immer ein Gegner sind, wo die anderen 120% rausholen. Das kann für RWE eine Wende werden, wenn sie uns schlagen“, gibt der 41-Jährige zu verstehen. Er hält aber auch fest: „Wir wissen, was auf uns zu kommt. Die Mannschaft ist definitiv stärker, als es die letzten Ergebnisse vermuten lassen. Ich erwarte einen Kampf auf Augenhöhe und ein kampfbetontes Spiel, wo am Ende wahrscheinlich die Mannschaft gewinnt, die den längeren Atem hat.“ Wichtig für den Trainer ist auch zu erwähnen, dass Kai Pröger nach seiner langen Sperre gegen die Viktoria wieder in den Kader zurückkehrt. Die Essener werden auf Prögers Sehnsucht nach einem Pflichtspiel hoffen, scheiterten die Rot-Weissen in den letzten Spielen doch auch oft an der mangelnden Chancenverwertung.

Auch Viktorias Mittelfeldspieler Christian Derflinger, beim 6:1 gegen Herkenrath glänzte er als Vorbereiter und Doppeltorschütze, warnt vor RWE: „Essen gehört zu den besten Mannschaften der Liga. Auch, wenn sie in letzter Zeit nicht so viele Punkte geholt haben. Natürlich wollen wir auch in Essen gewinnen, das wird aber deutlich schwerer als gegen Herkenrath.“ Für Derflinger, ehemaliger U21-Nationalspieler Österreichs und Trainingspartner von Arjen Robben bei Bayern München, wird es seine Premiere an der Hafenstraße. „Ich habe gehört, dass sie super Fans haben und dort eine super Stimmung herrscht“, erzählt der 24-Jährige.

Autor: Kevin Lenk

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