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RWE-Pleite
Neitzel-Debüt in Wuppertal geht in die Hose

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RWE-Pleite: Neitzel-Debüt in Wuppertal geht in die Hose
Foto: Stefan Rittershaus

Vor 5.647 Zuschauern im Wuppertaler Stadion am Zoo kassiert Rot-Weiss Essen eine 1:3 (1:1)-Niederlage. Ein WSV-Spieler erzielt alle drei Treffer.

Die großen Überraschungen blieben dann doch aus. Karsten Neitzel hatte in seinem ersten Spiel als RWE-Trainer weiter auf das unter Argirios Giannikis bewährte 4-3-3-System gesetzt. Allerdings musste er auf den Kapitän verzichten. Zwar hatte es Benjamin Baier am Dienstag noch einmal beim Training probiert, doch der Oberschenkel machte noch nicht mit. Für ihn rückte Kamil Bednarski in die Startelf. Außerdem begann Timo Brauer wieder für Jan-Steffen Meier im Mittelfeld.

Der ehemalige Elversberg-Trainer Neitzel sollte nicht lange warten, bis er sein erstes Tor als Verantwortlicher an der Seitenlinie bei den Bergeborbeckern feiern durfte. Cedric Harenbrock tauchte frei vor WSV-Keeper Sebastian Wickl auf und erzielte mit einem abgefälschten Schuss die Essener Führung (22.). Diese glich Enzo Wirtz jedoch mit einem sehenswerten Fallrückzieher fünf Minuten vor der Halbzeit wieder aus.

Dass es ein heißes Derby werden sollte, kündigte sich bereits vor dem Spiel mit einer großen Choreo zum Jubiläum des Wuppertaler SV an. Sechs Gelbe Karten alleine in der ersten Halbzeit sprachen die nächste klare Sprache. Tjorben Uphoff sah kurz nach dem Wiederanpfiff sogar Gelb-Rot. Doch das war nicht direkt ein Vorteil für Rot-Weiss Essen. Zumal sich Philipp Zeiger etwa zwanzig Minuten später ebenfalls sein zweites gelbwürdiges Foul leistete und vom Platz verwiesen wurde.

Nur zwei Minuten nach dem Platzverweis konnte RWE-Torwart Robin Heller einen Schuss von Christopher Kramer nicht festhalten, Wirtz staubte mit seinem zweiten Treffer des Tages zur 2:1-Führung ab und es kam noch dicker für RWE. In der 79. Spielminute umkurvte der Wuppertaler Linksaußen Essens Verteidiger Urban und vollendete ins kurze Eck zum 1:3 aus Essener Sicht.

Essen bleibt auf Rang zwölf in der Tabelle

Rot-Weiss Essen verpasste es somit, den Erzrivalen aus dem Bergischen Land in der Tabelle zu überholen und bleibt Zwölfter.

Neitzels erste Spiele haben es ohnehin in sich. Am kommenden Sonntag geht es zum nächsten Auswärtsspiel zur Viktoria aus Köln. Es folgen Begegnungen gegen Alemannia Aachen, in Wiedenbrück und in Oberhausen. Die Rot-Weissen müssen sich unter ihrem neuen Trainer steigern, andernfalls droht die Stimmung im Keller zu bleiben.

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rolbot 2018-04-12 09:46:43 Uhr
Zitatgeschrieben von sportbegeistert

Irgendwie können die unterwürfigen "Welling-Jünger" klare Worte zur Realität und zum Ist-Zustand immer noch nicht verkraften.

LachenLachenLachen - ein lustiger Beitrag - weiter so! Wir werden jetzt " Mainzer" weil wir unserem Messias folgen müssen.
Bergeborbecker123456 2018-04-12 10:22:47 Uhr
Es geht doch um nix mehr. lasst doch mal die Jüngeren ran. Kann den Malura bednarski und den Lucas nicht mehr sehen. Man man man. Lasst den Harenbrock Remmo Unzola Tomiak mal ran. Viel schlechter werden die das nciht machen. Als diese Alibi Fusballer ohne Herz.
Bergeborbecker123456 2018-04-12 10:25:40 Uhr
Ich weiß einfach nicht mit welcher berechtigung den Nico Lucas schon fast 60 Spiele gemacht hat. Bis auf alibi pässe zur seite und nach hinten kommt DA NIX. WARUM??? Gewinnt keine Zweikämpfe.Grätscht nie, hat in fast 60 Spielen net einmal ne Gelbe gesehen Lachen haha. Also von einem Zentralen man will cih das er auch mal dazwischen hauen kann... BITTE UHLIG MACHEN SIE IRGENDWAS. JEDER SIEHT ES!!
Brückenschänke 2018-04-13 09:52:10 Uhr
Es gibt immer noch zu viele Welling Anhänger in Essen.

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