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Alemannia Aachen stolpert in Köln

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RL West: Alemannia Aachen stolpert in Köln
Foto: Micha Korb

Alemannia Aachen hat bei der U21 des 1.FC Köln in der Regionalliga West eine empfindliche Niederlage hinnehmen müssen. Eine Einzelaktion entschied das Spiel mit 3:2 (1:1) für den FC-Nachwuchs.

Gut im Griff hatte das Verteidiger-Paar Filip Kusic und Florian Hörnig Mergim Fejzullahu im ersten Durchgang. Kaum eine Offensivaktion konnte der Top-Torschütze der Alemannia, der in der laufenden Spielzeit bereits zehn Mal erfolgreich war, verzeichnen. „Wir haben das super gemacht. Wir haben umgestellt, das hat geklappt. Wir haben Fejzullahu gar nicht zur Entfaltung kommen lassen“, lobte Köln-Trainer Andre Pawlak seine Defensive.

Stattdessen hatte die Kölner U21 gleich die kalte Dusche für die drittplatzierten Alemannen vorbereitet. Bereits in der vierten Minute durfte Jonas Hildebrandt von der Sechzehnerkante abschließen und zum 1:0 für die Domstädter einschieben.

Das zeigte Wirkung. Die Elf von Trainer Fuat Kilic war um eine Antwort bemüht und die folgte in Folge einer Ecke durch David Pütz, der ein kollektives Durcheinander im Kölner Sechzehner bestrafte und nach einer Ecke von der linken Seite einschob. Wer jedoch davon überzeugt war, dass das Spiel nun seinen Wendepunkt finden sollte, lag falsch. Die Kölner hatten bis zum Pausenpfiff weiterhin mehr Spielanteile. „In der ersten Halbzeit hatte Köln die klareren Torchancen“, gestand Aachen-Trainer Fuat Kilic nach dem Spiel. Sein Gegenüber fand ein großes Lob für seine Schützlinge: „Die Jungs waren von der ersten Minute an top drauf“, erklärte Kölns Andre Pawlak gegenüber RevierSport.

Und so kam es schon etwas glücklich, dass die Alemannia direkt nach dem Wiederanpfiff einen Handelfmeter zugesprochen bekam (48.). Fejzullahu trat an und verwandelte mit seiner ersten Aktion lässig zur Führung für die Aachener, die wiederum nur kurz währte.

„Wenn Aachen mit dem 3:1 den Deckel draufmacht, wäre es brutal geworden“, betonte Pawlak. So kam es jedoch nicht: Nach einer Kölner Ecke ließen die Kaiserstädter Florian Hörnig völlig freistehend zum Abschluss kommen und der bestrafte dies mit einem sehenswerten Volley in die Maschen (58.). Zuvor hatte die Aachener Elf von Fuat Kilic bereits mehrere gute Tormöglichkeiten ausgelassen, die größte Chance sollte aber Fejzullahu vergeben. Im Fallen von Junior Torunarigha bedient, stürmte der Albaner auf das Tor von Sven Müller, doch anstatt sicher zu versenken, versuchte die Nummer 10 der Alemannia den Kölner Schlussmann zu umkurven (69.)

Acht Minuten vor dem Ende setzte dann wiederum der FC den Schlusspunkt auf dieses ereignisreiche Spiel. Während Trainer Kilic von außen versuchte, seine Defensive zu korrigieren, schloss Anas Ouahim sehenswert und nach einem starken Antritt zum entscheidenden 3:2 ab (82.). „Beide Mannschaften wollten den Sieg erzwingen. Nach dem 2:2 war mir bewusst, dass ein „lucky punch“ das Spiel entscheiden wird", erahnte Kilic den Ausgang der Partie. Alemannia Aachen erholte sich von eben dieser starken Einzelaktion nicht mehr, während die U21 der Kölner sich durch den überraschenden Heimerfolg ein Polster in der unteren Tabellenregion schafft.

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