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WSV: Aufstieg?
"Unerreichbare Luftschlösser"

WSV: Bruns will nichts mehr vom Aufstieg hören

Beim Wuppertaler SV rudert man nach einer bisher enttäuschend laufenden Serie in Sachen Saisonziel zurück. Zumindest macht dies der neue Trainer.

Vor der Spielzeit hatte sich der WSV, allen voran in Person seines Präsidenten Friedhelm Runge, den Favoritenhut aufgesetzt. „Für uns zählt nur der Aufstieg“, wiederholte Runge stets. Seit Hans-Günter Bruns vor knapp vier Wochen das Zepter an der Hubertusallee übernommen hat, ist nun einiges anders - auch das Saisonziel. „Über dieses Thema brauchen wir uns nicht mehr zu unterhalten. Wir müssen erst einmal Schritt für Schritt eine gute Mannschaft formen. Als ich hier angefangen habe, war das Team mental so am Boden, wie ich es noch nie erlebt habe. Langsam wird das alles besser“, sagt Bruns, der jedoch davor warnt wieder von „unerreichbaren Luftschlössern“ zu sprechen. „Wir müssen erst eine stabile Mannschaft werden“, betont Bruns.

Dafür benötigt der einstige RWO-Erfolgscoach aber auch die volle Kaderstärke. Bruns: „Das Stefan Lorenz, Benjamin Baltes oder ein Dennis Brinkmann ausfallen, hilft uns sicherlich nicht weiter. Das sind Spieler, die normalerweise zu den Eckpfeilern gehören.“ Doch der WSV-Coach will nicht jammern und schon am Freitag (19 Uhr) bei der Zweitvertretung von Bayer Leverkusen seinen ersten Auswärtssieg als Wuppertaler Übungsleiter feiern. „Wir wollen endlich mal zu Null spielen und am Ende den Platz auch als Sieger verlassen“, sagt der 56-Jährige.

Zwar will Bruns nichts mehr von den Aufstiegszielen hören, doch in der Mannschaft hat man den Drittliga-Sprung noch nicht ganz abgehakt. Vize-Kapitän Tom Moosmayer: „Bevor wir keine Serie starten, brauchen wir uns darüber nicht zu unterhalten. Doch ich sage auch, dass es noch viele Spiele sind. Und ich bin mir sicher, dass unsere Serie schon bald beginnen wird.“

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