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Hernes Knappmann
"Stolz auf die Leistung, traurig über das Ergebnis"

Hernes Knappmann: "Stolz auf die Leistung, traurig über das Ergebnis"
Foto: Rainer Raffalski

Westfalia Herne unterlag in der Oberliga Westfalen auch gegen die Sportfreunde Siegen. Trotz guter kämpferischer Leistung wartet das Team weiter auf den ersten Dreier.

In einem hitzigen Spiel verlor Westfalia Herne gegen die Sportfreunde Siegen mit 0:2. Vor dem Spiel war allen Hernern klar, dass so langsam der erste Dreier eingefahren werden muss. Doch auch gegen Siegen sollte es nicht sein.

Entschieden wurde das Spiel quasi in den ersten 15 Minuten. Denn schon nach einer Minute und mit der ersten Aktion des Spiels ging Siegen mit einem „Tor des Jahrhunderts“, wie Herne-Trainer Christian Knappmann das 0:1 nach Abpfiff taufte, in Führung. Björn Jost bekam den Ball rechts am Strafraum, aus spitzem Winkel zog er einfach mal ab und der Ball landete im rechten Winkel. Auch das 0:2 ließ nicht lange auf sich warten. Arda Nebi verwandelte den Ball aus 16 Metern unten links ins Eck (10.).

SC Westfalia Herne: Rothkamm – Nyuydine (34. Terzi), Gweth, Jünemann, Ergüzel (47. El Gourari) – Karatas, Baraza (46. Hrustic), Koymali, Lübke – Conde (54. Yilmaz), Curaba

Sportfreunde Siegen: Thies – Mosch (75. Busik), Jost (91. Horie), Filipzik, Hilchenbach – Nebi, Pinner, Yilmaz, Huber – Brato, Walter (71. Harrer)

Schiedsrichter: Vanessa Arlt

Tore: 0:1 Jost (2.), 0:2 Nebi (11.)

Zuschauer: 300

Gelbe Karten: Baraza, Ergüzel, Conde

Auch Siegen-Trainer Tobias Cramer sah die ersten Minuten als Grundstein für den Sieg: „Aufgrund der ersten 30 Minuten ist der Sieg, denke ich, verdient. Herne hatte in der zweiten Hälfte zwar einige Eins-gegen-eins-Situationen, doch Christoph Thies hat super gehalten. Wir sind froh über den Dreier, mit acht Punkten sind wir ganz gut im Soll.“

Über die vergebenen Einschussmöglichkeiten klagte Herne-Coach Christian Knappmann, denn abschießen, wie beispielsweise am ersten Spieltag gegen Schermbeck, ließ sich Herne nicht, sondern kämpfte sich ins Spiel zurück: „Ich glaube, jeder, der im Stadion war, hat gesehen, dass mein Team hier alles rausgehauen hat. Nach dem Konter zum 0:2 haben wir das Spiel beherrscht. Wir hatten alleine in der zweiten Hälfte vier Situation, in denen wir auf den Siegen-Torwart zulaufen. Niemand kann der Mannschaft einen Vorwurf machen, was Passion, Leidenschaft und Wille angeht. Ich bin stolz auf die Leistung, traurig bin ich nur aufgrund des Ergebnisses.“

Somit bleibt Herne mit einem Punkt aus sechs Spielen das Ligaschlusslicht. Ein Torverhältnis von 2:17 spricht Bände. Siegen hingegen gelang nach schwerem Start mit nur einem Sieg aus den ersten fünf Spielen ein kleiner Befreiungsschlag. Tobias Cramer war erleichtert: „Wichtig war, dass wir weiter an uns glauben, das war immer der Fall, weil wir auch in Paderborn und Münster gute Leistungen auf den Platz gebracht hatten. Gegen Herne war es eigentlich das schlechteste der letzten vier Spiele. Da es aber erfolgreich war, spricht in den kommenden Tagen niemand mehr darüber.“

Spieltag

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