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Sensationstor bei Homberger 5:0-Sieg

Foto: mabo Sport

Am 18. und damit ersten Rückrundenspieltag der Oberliga Niederrhein besiegte Spitzenreiter VfB Homberg den abstiegsbedrohten TV Jahn Hiesfeld in der Höhe verdient mit 5:0 (0:0).


Die rund 300 Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz am Duisburger Rheindeich staunten nicht schlecht, als Innenverteidiger Mike Koenders nach 65 Minuten aus 50 Metern zum zwischenzeitlichen 2:0 traf. „Ein Wahnsinnstor“, sagte Homberg-Trainer Stefan Janßen, der wenig überrascht über Koenders‘ Schlenzer schien. „Ich weiß, dass er den schon öfter mal probiert hat im Training. Er guckt immer, wo der Torhüter steht“, adelte der Trainer seinen Abwehrmann.

Insgesamt tat sich der VfB im ersten Durchgang doch recht schwer gegen die Gäste aus Dinslaken. „Da hat Hiesfeld massiv verteidigt, es war schwer die Lücke zu finden. Aber wir haben das Tempo beigehalten und die richtigen Schnittstellen gefunden“, analysierte der 48-Jährige, der nach den Toren von Danny Rankl (50., 78.), Mike Koenders (65.) und Jonas Haub (72., 90.) allen Grund zum Jubeln hatte. „Ich glaube Jonas Haub hat in der E-Jugend im Training zum letzten Mal zwei Tore geschossen“, scherzte der frisch gekürte Duisburger Trainer des Jahres über seinen jungen Rechtsverteidiger.

Janßen überglücklich – Kay schöpft weiter Mut

Gegen den Jahn musste Hombergs dritter Torwart Andreas Kossenjans zwischen die Pfosten rücken. Und der 45-Jährige hielt souverän die Null. „Für mich ist er der beste 45-jährige Torwart Deutschlands. Das freut mich besonders. Es hat einfach alles zusammengepasst“, freute sich Janßen über einen für ihn historischen Tag. „Wir sind seit einem Jahr zu Hause ungeschlagen. Diese Leistung ist der absolute Wahnsinn. Die Jungs stehen im Geschichtsbuch des VfB, ich bin extrem stolz, Trainer dieser Mannschaft zu sein.“

So rosig, wie es aktuell bei den immer noch ungeschlagenen Duisburgern läuft, so prekär ist die Lage der Dinslakener. Hiesfeld-Trainer Markus Kay war bedient. „Nach dem ersten Angriff in der zweiten Halbzeit war eigentlich alles zerstört. In unserer Situation war das der Dammbruch“, ärgerte sich der Trainer über einen erneut mauen Auftritt seiner Elf. „2018 war ein gebrauchtes Jahr für uns. Wir müssen aufpassen, dass der Abstand nicht zu groß wird. Die Aufgabe ist schwer, aber wir werden alles dafür tun uns rauszuziehen“, hoffte Kay weiter auf die Charakterstärke seiner abstiegsbedrohten Mannschaft. Autor: Fabian Kleintges-Topoll

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