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Ahlener Aufholjagd bringt wichtigen Punkt

Foto: Tizian Canizales

Dank starker sechs Minuten konnte Rot Weiss Ahlen in der Oberliga Westfalen gegen Westfalia Rhynern einen Punkt mitnehmen. Vor 507 Zuschauern trennten sich die Teams mit 2:2.

Die Ausgangslage war vor der Partie für beide Mannschaften ebenso klar, wie unterschiedlich. Ahlen brauchte als Drittletzter jeden Punkt gegen den Abstieg, während es für den Drittplatzierten aus Hamm um wertvolle Zähler im Aufstiegsrennen ging.

Vor dem Anpfiff sollte das bekannte „You'll never walk alone" die Ahlener Mannschaft einmal mehr auf dieses Spiel einstimmen. Westfalia Rhynerns Fans dagegen fielen durch hochgehaltene blaue Müllsäcke auf, die ein einheitliches Bild ergaben.

Schwache Deckung zunächst bestraft

Nach 53 Minuten ahnte im Wersestadion wohl noch niemand, was die Ahlener noch für ein Feuerwerk abbrennen würden, im Gegenteil. Hakan Sezer hatte gerade den zweiten eklatanten Ahlener Abwehrfehler ausgenutzt und das 2:0 für seine Hammer erzielt. Schon beim seinem ersten Tor kurz vor der Pause profitierte er von einer schwachen Ahlener Defensive, als er den Ball im Sechzehner völlig unbedrängt annehmen und einschießen konnte. Damit gab es für Ahlen ein 0:2, das bitterer kaum hätte zustandekommen können. „Wir gehen mit dem 0:1 in die Pause und nehmen uns dann viel vor, sprechen miteinander und gehen uns ein gutes Gefühl. Dann kommen wir raus und kriegen ein Tor, dass du wahrscheinlich nur kriegst, wenn du so einem negativen Lauf hast“, beklagte Ahlens Trainer Christian Britscho.

Starkes Comeback und Glück in der Nachspielzeit

Diesmal zeigte RWA aber eine starke Moral. Sebastian Münzel und Marko Onucka stellten schneller auf 2:2, als manche Ahlener Fans „Absteiger“ skandieren konnten. „Die Mannschaft hat die etwas negative Stimmung im Rund angenommen, die Ärmel hochgekrempelt und ist fantastisch zurückgekommen. Wir haben hier einen völlig verdienten Punkt mitgenommen“, fand Britscho.

Der geriet kurz vor Schluss jedoch nochmal mächtig ins Wanken. Lennard Kleine setzte schon in der Nachspielzeit einen Freistoß in den Winkel. Schiedsrichter Denis Magne wollte in der Spielertraube jedoch ein Foul gesehen haben und gab den Treffer nicht. „Das war so ein Spiel in dem man hintenraus auch nochmal einen fängt. Stattdessen kriegen wir eine gelb-rote Karte (für Tim Neumann, Anm. d. Red.), schießen vorne keine Tore oder sie zählen nicht. Von vier Toren wurden uns nur zwei gegeben. Das ist dann schon eine gefühlte Niederlage“, ärgerte sich Rhynern-Coach Garbe.

Autor: Tizian Canizales

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