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Sprockhövels Minutenschlaf kostet Sieg

Foto: FUNKE Foto Services

Die TSG Sprockhövel ist beim ASC Dortmund auf dem Weg zum Dreier, als der Gastgeber binnen 120 Sekunden den Ausgleich erzielt. Am Ende steht es 2:2 nach 2:0-Führung für Sprockhövel.

Binnen 120 Sekunden hat sich die TSG Sprockhövel beim ASC 09 Dortmund um den verdienten Lohn gebracht. Die Elf von Andrius Balaika führte scheinbar beruhigend mit 2:0, als Phil Südfeld zweimal alleine vor Bruno Staudt auftauchte und das Spiel ausglich. Dabei blieb es dann auch bis zum Schluss.

Schnelle Führung für die TSG

Dabei begann der Nachmittag für die Gäste aus Sprockhövel so gut. Enes Coemez spielte einen flachen Ball in die Spitze, wo sich Maximilian Claus gegen alle Gegenspieler durchsetzte und trocken zum 1:0 verwandelte – gespielt waren gerade einmal sechs Minuten.

Und die TSG wollte mehr, bestimmte die Partie und dominierte den Gegner. Zunächst ohne weiteren zählbaren Erfolg, bis sich Patrick Dytko in Minute 34 über die linke Seite durchsetzte, den Ball in den fünf Meterraum legte wo der Dortmunde Nico Wolters ins eigene Netz traf. 2:0 – mit der beruhigenden Führung ging es in die Kabine.

Chancen zur Entscheidung vergeben

„Uns war klar, dass wir die Anfangsphase schadlos überstehen müssen. Das haben wir gut hinbekommen“, stellte TSG-Coach Andrius Balaika im Anschluss an das Spiel fest. Einzig das dritte Tor wollte Sprockhövel nicht gelingen. Ob Hasan Ülker oder Patrick Dytko – die TSG-Offensiven ließen die Entscheidung liegen. „Entweder kam der letzte Pass nicht an oder ein Bein des Gegners war dazwischen. Daran müssen wir in den nächsten Einheiten auf jeden Fall arbeiten“, hielt Balaika fest.

Wie es effektiver geht, zeigte der Gastgeber den Sprockhövelern dann schonungslos auf. Zweimal überspielte Dortmund die gesamte Defensive der TSG mit einem langen Ball, zweimal war Phil Südfeld auf und davon, zweimal ließ er sich die Chance nicht nehmen und glich die Partie aus. Von dem Doppelschlag in der 78. und 79. Minute sollte sich Sprockhövel auch nicht mehr erholen.

„So ein Ei können wir einmal reinbekommen, aber dann direkt noch einmal – das war nicht gut“, suchte Balaika auch weit nach Spielschluss noch nach Erklärungen für den Zwei-Minutenschlaf seiner Mannschaft.

Nicht zuletzt deshalb fühlte sich das Unentschieden für die TSG auch eher wie einer Niederlage an. Das es in der Tabelle runter ging auf Rang sieben, spielte für Balaika keine Rolle. „Wir schauen nur von Spiel zu Spiel und wollen versuchen, mal wieder mehrere Spiele in Folge zu gewinnen.“ Dann muss seine Elf aber über 90 Minuten wach sein.

Autor: Maximilian Lazar

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