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1:1! Hilden bleibt Hombergs Angstgegner

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VfB Homberg, Stefan Janßen, Oberliga Niederrhein, Saison 2017/18, VfB Homberg, Stefan Janßen, Oberliga Niederrhein, Saison 2017/18
Foto: Jörg Schimmel

Der VfB Homberg nutzte seine Chancen nicht, um nach zwei Remis wieder einen Sieg einzufahren. Gegen den VfB 03 Hilden reichte es nur zu einem 1:1 (1:1)-Remis.

Nach fünf Jahren sollte nun endlich wieder ein Sieg gegen den Angstgegner aus Hilden her. Seit 2013 gab es maximal ein Unentschieden gegen die 03er. Hombergs Trainer Stefan Janßen hatte auch dieses Mal wieder vor den Qualitäten der Gäste gewarnt. Er sollte Recht behalten.

Homberg war dem zweiten Treffer näher

Trotz einer guten Anfangsphase der Gastgeber waren es die Hildener, die den ersten Treffer der Partie erzielten. Pascal Weber traf unerwartet zur Gäste-Führung. Ein langer Ball in die Spitze rutschte zu Hildens bestem Stürmer durch, der keine Mühe hatte, sein zehntes Saisontor zu verbuchen (19.). „Die Jungs haben sich wieder rein gehängt und gekämpft“, sagte VfB-Trainer Marcel Bastians nach der Partie.

Die Duisburger erholten sich recht zügig und glichen in der 31. Minute durch Danny Rankl aus. Aus kurzer Distanz musste er den scharfen Pass in die Mitte nur noch einschieben. Hildens Keeper Oberhoff bewahrte sein Team danach vor dem Rückstand. „Völlig verdient“, fand Janßen den Ausgleich nach dem Spiel. "Es war klar, dass wir gegen Hilden nicht viele Torchancen bekommen." Deshalb kritisierte er nach der Partie die Passquote seiner Mannschaft. „Daran hat gehapert“, befand er.

Wenn man am Ende nicht ein Tor mehr schießt als der Gegner, kann man nicht gewinnen

Stefan Janßen (VFB Homberg)

In der zweiten Halbzeit waren klaren Offensivaktionen Mangelware. Homberg drängte auf den Siegtreffer, die 03er waren über Konter gefährlich. Wieder war es Hildens Torwart, der das Unentschieden festhielt. So sah es auch Hombergs Trainer Janßen: „Wir sind pausenlos gegen eine gut organisierte Mannschaft angerannt, die auf unsere Fehler gewartet hat.“

Bastians war sich nach dem Spiel bewusst, dass seine Mannschaft in der Schlussphase Glück hatte. „Wir mussten mehrmals in höchster Not retten. Die Jungs haben sich den Punkt aber verdient. Es war in der Vergangenheit öfter so, dass wir noch den Ausglich kassiert haben“, analysierte er.

Nach Abpfiff war Hombergs Trainer doch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben über 90 Minuten alles versucht, hatten viel Ballbesitz und gute Torchancen. Aber wenn man am Ende nicht ein Tor mehr schießt als der Gegner, kann man nicht gewinnen“, sah er schlussendlich ein. Immerhin blieben die Homberger im achten Spiel in Folge ungeschlagen.

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