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Oberliga Westfalen
Siegen knöpft Herne einen Zähler ab

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Foto: Ralph Bodemer

Zum 28. Spieltag der Oberliga Westfalen empfing der SC Westfalia Herne die Sportfreunde aus Siegen. 1:1 (1:0) hieß es nach 90 Minuten.

Nach der Niederlage im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Kaan-Marienborn ist Westfalia Herne im Heimspiel gegen die Sportfreunde Siegen nicht über ein 1:1 (1:0)-Unentschieden hinausgekommen. Vor 300 Zuschauern brachte Ilias Anan die Westfalia in der Wanne-Eickeler Mondpalast-Arena zunächst in Führung (42.), ehe Masahiro Endo in der 61. Minute zum 1:1-Endstand traf.

Eine ahnsehnliche Begegnung war es nicht, die sich der Oberliga-Aufsteiger aus Herne mit seinen Gästen aus dem Siegerland lieferte. Attraktiven Fußball ließen die Platzverhältnisse im Wanner Südstadion aber auch einfach nicht zu. Zumindest zu Beginn der Partie hatte die Westfalia daran aber deutlich weniger zu knabbern als die Sportfreunde. "Die erste Halbzeit war gut. Wir waren die Mannschaft, die zur Pause verdient geführt hat", erklärte Hernes Trainer Christian Knappmann nach der Partie. Zuvor hatte Ilias Anan den SCW durch einen sehenswerten Heber gegen im ersten Durchgang kaum stattfindende Siegener zur verdienten Pausenführung gebracht.

Platzärger und Gelb-Rot für Herne

Im zweiten Durchgang wurden der bis dorthin überlegenen Westfalia dann die schlechten Platzverhältnisse zum Verhängnis: Vor dem eigenen Tor suchte Herne nach einer spielerischen Lösung und handelte sich dadurch einen Platzverweis ein: Nach erneutem Foulspiel stellte Schiedsrichter Tobias Severins SC-Verteidiger Robin Klaas mit gelb-rot vom Feld. "Ich habe vor dem Spiel gesagt, dass es auf dem Platz nicht möglich ist, auch nur einen Pass zu spielen", schilderte Hernes Trainer Christian Knappmann die Szene um den Platzverweis. "Und dann spielt Basti Mützel ohne Not ins Zentrum, der Ball verspringt Robin Klaas - der hat schon Gelb und muss ein taktisches Foul ziehen und bekommt Gelb-Rot."

Gerade einmal 60 Sekunden später nutzte Siegens Masahiro Endo dann die Gelegenheit, um den Ausgleich wiederherzustellen. Damit weckte er auf Seiten der Siegerländer sogar noch den letztendlich unerfüllt gebliebenen Wunsch, mit mehr als einem Zähler im Gepäck zurück ins Siegerland zu reisen. "Wir haben das Verteidigen ganz gut hinbekommen, haben nicht so viel zugelassen. Dann fast eine ganze Halbzeit lang mit einem Mann mehr zu spielen - da muss man das Spiel am Ende eigentlich sogar noch gewinnen", sagte SFS-Trainer Dominik Dapprich nach dem Abpfiff.

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