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Westfalia Herne
Knappmann-Elf lässt Gütersloh keine Chance

Westfalia Herne, Westfalia Herne
Foto: Jürgen Theobald

Westfalia Herne hat in der Oberliga Westfalen drei wichtige Punkte eingefahren. Gegen das Schlusslicht FC Gütersloh gab es ein 3:1 (2:1).

Den Weg ebnete dabei ein großartiger Fernschuss von Flügelspieler Sebastian Mützel, der sich aus der Distanz ein Herz nahm und das Spielgerät in den rechten Torwinkel schweißte (37.). Der Gütersloher Schlussmann Jonas Brammen streckte sich vergeblich. Kurz darauf vollendete Stürmer Ilias Anan einen Konter zum zwischenzeitlichen 2:0 (39.).

Gütersloh bleibt zur Pause dran

Bis zu diesem Doppelschlag war von der Herner Offensive allerdings nur in Ansätzen etwas zu sehen. Der Gast aus Gütersloh stand tief und machte so zumindest in der Defensive den Strünkedern das Leben schwer. Kurz vor der Pause sollte SCW-Torwart Pascal Königs dann doch noch überraschend hinter sich greifen müssen. Mit dem ersten Torversuch gelang dem Gast aus Ostwestfalen in Person von Muhammed Bulut der Anschluss (43.). „Wir mussten nach dem Anschlusstreffer Kontrolle ins Spiel kriegen, damit wir nicht noch einen unnötigen Konter bekommen“, erklärte Westfalia-Trainer Christian Knappmann nach dem Spiel.

Knappmann ist hochzufrieden

Wer durch das 1:2 von einer ausgeglichenen zweiten Spielhälfte ausgegangen war, sah sich jedoch getäuscht. Der Knappmann-Elf gelang es das Spiel weitestgehend vom eigenen Tor fernzuhalten. Durch einen Kopfball von Ivan Benkovic hätte die Westfalia bereits alles klarmachen müssen (57.). So dauerte es bis zur 70.Minute, ehe Knappmann durchatmen durfte. Wieder war es der gut aufgelegte Ilias Anan, der trotz körperlicher Nachteile ein weiteres Mal die großgewachsene Gütersloher Innenverteidigung im Regen stehen ließ und aus der Drehung vollendete. Der Schlusspunkt im Spiel. „Ich bin maßlos zufrieden. Wir waren in jedem Zweikampf total präsent und haben spielerische Akzente gesetzt. Wir haben das Spiel über die kompletten 90 Minuten dominiert“, lobte Knappmann seine Spieler.

Sein Gegenüber Fatmir Vata war in der Schlussphase häufig mit der Herner Bank aneinandergeraten und verzichtete deshalb auf die Pressekonferenz. Sein Co-Trainer Marc Hunt sprang für ihn ein und bilanzierte: „Wir wissen, dass wir nicht absteigen und manche Spieler den Verein zum Saisonende verlassen werden. Vielleicht ist es dann ein bisschen schwierig, ein paar mehr Prozent herauszuholen. Wir hoffen natürlich, dass wir uns am Donnerstag im Derby gegen Bielefeld anders präsentieren werden.“

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