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E'schwick - Velbert 0:2
Schulz: "Es gab kaum Zweikämpfe"

NRW-Liga: Sommerkick in Erkenschwick

Velbert ist weiterhin auf einem guten Weg, die Saison erfolgreich abzuschließen. Gegen Erkenschwick erspielte sich die SSVg einen 2:0 (1:0)-Erfolg.

Dabei ließen sich beide Teams vom lauen Sommerwetter anstecken und lieferten einen Sommerkick ab. „Man hat gesehen, dass sich beide Mannschaften nicht wehtun wollten“, erklärte Erkenschwicks Trainer Stefan Blank. Sein Gegenüber Schulz schloss sich an: „Es gab kaum Zweikämpfe.“ Die erste nennenswerte Chance hatten die Jungs vom Stimberg. Nach einer Einzelaktion setzte Mykola Makarchuk den Ball nur an den Pfosten (13.). Danach zeigten die Gäste aus Velbert, dass sie zu Recht weit vor Erkenschwick in der Tabelle platziert sind. Sebastian Janas erlöste seinen Trainer nach 25 Minuten.

Nach einem Steilpass war der Stürmer auf und davon und brachte den Ball zum 1:0 im gegnerischen Tor unter. Janas hatte danach die Chance auf 2:0 zu erhöhen, doch aus drei Metern setzte er einen Kopfball neben den Kasten. In der zweiten Halbzeit erarbeiteten sich die Gäste viele gute Kontermöglichkeiten, die sie jedoch zu überhastet abschlossen. Erst kurz vor Schluss sorgte Sven Barton für die Entscheidung. Nach einer Ecke konnten die Erkenschwicker den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen, und der Mittelfeldspieler hämmerte das Spielgerät aus 14 Metern rein - 2:0 (86.).

Die Luft ist raus

„Ich hätte mir ein klareres Ergebnis gewünscht“, ärgerte sich Schulz über die vergebenen Chancen. „Aber ich muss berücksichtigen, dass es hier um nichts mehr ging“, zeigte er Verständnis für das Auftreten seiner Mannschaft. Auch sein Gegenüber Stefan Blank wusste, dass die Luft inzwischen etwas raus ist. Dennoch versprach er, dass seine Truppe bis zum Ende der Saison weiter kämpfen werde. „Das sind wir den anderen Teams schuldig.“ Gegen Velbert fehlte die nötige Konsequenz. „Wir haben versucht den Ausgleich zu erzielen, sind dann aber immer wieder in Konter gelaufen. Uns fehlte der Biss.“

Erkenschwick: Müller - Grütering, Falkowski, Schmidt, Kokot, Menne (60. Bockhoff), Makarchuk, Simon (73. Glembotzki), Schurig, Batman, Oerterer Velbert: Ditterle - Yilmaz, Nachtigall, Onucka (55. Eraslan), Nigbur - Kluy, Barton - Gebauer, Janas (78. Meißner), Tumanan (55. Badur) - Seidel SR:Lukas Sauer (Bergkamen). Tore: 0:1 Janas (25.), 0:2 Barton (86.). Zuschauer: 120.

Den erhoffen sich die Gäste aus dem Bergischen für die nächste Partie gegen Germania Windeck. „Da oben könnte es nochmal spannend werden“, hofft Schulz mit seiner Mannschaft in die Entscheidung um den Aufstieg eingreifen zu können.

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