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Hüls - Schermbeck 0:1
Trauriger Geburtstag für Olaf Thon

NRW-Liga: Hüls rutscht Richtung Tabellenende

Der SV Schermbeck marschiert in der NRW-Liga weiter in Richtung Klassenerhalt. Für den VfB Hüls geht es hingegen in Richtung Tabellenkeller und Abstieg.

Trainer Olaf Thon erhielt zu seinem 45. Geburtstag keine Geschenke von seiner Mannschaft. Für die Badeweiher-Elf geht der Abstiegskampf nach der 0:1- Niederlage gegen den SV Schermbeck nun richtig los. Die Elf von Martin Strotzel zog nach dem Sieg im Vest-Dervy sogar an den Hülsern vorbei und fuhr den fünften Sieg in Folge ein.

Thon war sauer: „Für diese Leistung muss ich meiner Mannschaft heute eine glatte Sechs geben und mir als Trainer, der die Spieler aufgestellt hat eine Sieben“, ärgerte sich das Geburtstagskind und fügte deutliche hinzu: „Die Angst hat meinen Spielern zugesetzt. Viele haben so gespielt, als würden sie erst seit drei Wochen Fußballspielen. Das war unterm Strich einfach nur ungenügend.“

VfB Hüls: Rantzow – Akama Eseme (59. Acikkol), Schlüter, Narewsky, Stondzik (61. Diericks) – Karagülmez, Yavuzaslan, Mahr, Helwig, Gurzynski – Köse (54. Mutluer). SV Schermbeck: C. Müller – Bönighausen, Djuliman, Turhal, Einhaus – Urban (74. Turgut), Klimczok (90. Poch), Ankomah-Kissi, Jansen, D. Müller (46. Ucar) – Ersoy. Tor: 0:1 Ersoy (50.). Schiedsrichter: Florian Heien (Xanten). Zuschauer: 420.

Bessere Noten an seine Spieler verteilte Gäste Trainer Martin Stroetzel: „Wir waren sehr präsent, läuferisch gut und für das Zweikampfverhalten gibt es die Note Eins. Bei uns ist das Selbstvertrauen da, auch das Glück war auf unserer Seite.“

Beide Mannschaften boten in der ersten Halbzeit eher fußballerische Magerkost. Viel spielte sich im Mittelfeld ab, Angriffe verpufften häufig vor den gegnerischen Strafräumen. Kurz nach Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit durften die Gäste jubeln. Einen krassen Abspielfehler des Hülsers Marc-Andre Narewsky auf Höhe der Mittellinie nutze Schermbecks Seyit Ersoy eiskalt aus. Mit einem Schuss aus zwölf Metern in die unterer rechte Ecke netzte er zum 1:0 ein (50.). „Er ist unser Mann für solche Dinger“, freute sich Coach Stroetzel.

In der Folge dominierte dann der SVS die Partie, während die Hülser bei ihren wenigen Angriffen immer wieder die altbekannte Abschlussschwäche demonstrierten. So vergaben Kadir Mutluer (76.) und Engin Yavuzaslan (81.) gleich zwei gute Ausgleichsmöglichkeiten. Bei den Schermbeckern hätten Ersoy (70.) und Marek Klimczok sogar noch auf 2:0 (79.) erhöhen können. „Dies waren drei enorm wichtige Punkte für uns“, strahlte Stroetzel.

Auf Thon wartet nach der sechsten Niederlage in Folge in den nächsten Wochen noch viel Arbeit: „Jetzt muss ich mich erst einmal wieder fangen. Ab Dienstag werden wir daran arbeiten, den Spielern die Angst im Abstiegskampf zunehmen, um möglichst schon in Rhynern am Sonntag erfolgreich zu sein.“

Auf Seite 2: Die Stimmen zum Spiel

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