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Velbert - Siegen 1:1
"Dennoch können wir zufrieden sein"

NRW-Liga: Velbert und Siegen teilen die Punkte

Mit dem mageren 1:1 (1:1) gegen die Sportfreunde Siegen und den Erfolgen von RWE und Windeck haben die Velberter den Anschluss an das Spitzenduo etwas verloren.

Sieben Punkte beträgt nun der Rückstand auf die Aufstiegsplätze. „Darüber sprechen wir doch gar nicht“, wollte SSVg.-Trainer Frank Schulz nichts von einem Rückschlag wissen.

Velbert versuchte zwar von Beginn an, die Gäste unter Druck zu setzen, doch die Elf von Coach Andrzej Rudy hielt dem Sturmlauf stand. Und plötzlich drehte sie sogar die Partie. In der 22. Minute nahm sich Matthew Dallman ein Herz und schlenzte einen Freistoß aus 30 Metern zum 1:0 für Siegen in die Maschen. „Das war ein schöner Treffer“, meinte Rudy.

SSVg. Velbert: Ditterle - Barton Eraslan, Seidel, Kluy - Nachtigall, Gebauer - Steegmann (46. Mondello), Badur (72. Meißner) - Janas, Nigbur. SF Siegen: Miletic - Dalman, Bogusz, Nowak, Arslan - Burk (84. Kapitza), Abele, Dallman (75. Jakobs), Okumak (87. Michel) - Uzun, Huke. SR: Martin Thomsen (Kleve). Tore: 0:1 Dallman (22.), 1:1 Nigbur (45. Handelfmeter). Zuschauer: 300.

Es war ein ungewohntes Gefühl für die auswärtsschwachen Sportfreunde, denen in dieser Saison lediglich in Aachen und Hüls ein Vorsprung gelang. „Aber dann haben wir immer gepunktet“, stellte Rudy fest. Siegen hätten kurz vor dem Seitenwechsel sogar noch auf 2:0 erhöhen können, aber Sven Barton klärte innerhalb weniger Sekunden gleich zwei Mal gegen Dallman (40.).

Das war dann wiederum der Weckruf für die SSVg. und die Hausherren wurden immer stärker. Nach einer Ecke für die Gastgeber klärte Siegens Daniel Bogusz im Strafraum vollkommen unbedrängt mit der Hand – Elfmeter. Diese Chance ließ sich Goalgetter Daniel Nigbur nicht entgehen und traf sicher zum 1:1 (45.).

Im zweiten Durchgang spielten beide Teams mit offenem Visier, blieben aber glücklos. Auf der Velberter Seite vergaben Sebastian Janas (58., 82.) und Nigbur (87.) die Möglichkeiten zum 2:1, bei den Sportfreunden versemmelte Sebastian Huke die beste Chance (63.). „Wir hätten sicherlich gewinnen müssen“, stellte Schulz fest: „Dennoch können wir mir dem bisher Erreichten mehr als zufrieden sein. Deshalb wird unsere Welt sicherlich nicht untergehen.“

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