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Sonsbeck-MSV
Losing sah lange „keinen Klassenunterschied“

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Foto: Thorsten Tillmann

Landesligist SV Sonsbeck hat sich im Niederrheinpokal gegen den MSV Duisburg (0:3) gut gewehrt. Heinrich Losing haderte vor allem mit einer Szene.

Es war das klassische Niederrheinpokal-Flair, das am Samstagmittag im Willy-Lemkens-Sporpark herrschte. 2.500 Zuschauer, so viele Menschen waren nie zuvor auf der Anlage des Landesligisten zu Gast. Für den Dorfverein war es das Spiel des Jahres. Für gute Laune und einige Lacher bei den anwesenden MSV-Fans sorgte vor allem Sonsbecks Kultstadionsprecher Dieter „Dietz“ van Nahmen mit seinen Kommentaren während des Spiels. Die Mannschaft feierte ihn nach dem Spiel als „besten Stadionsprecher vom Niederrhein.“

Der Underdog hatte sich den Applaus nach Abpfiff redlich verdient. SVS-Coach Heinrich Losing sah trotz des Treffers von Aziz Bouhaddouz (37.) „in der ersten Halbzeit keinen Klassenunterschied. Wir waren fußballerisch teilweise sogar besser. Nach dem 0:2 wurde es dann sehr schwer." Mit etwas Glück hätten die Sonsbecker kurz vor der Duisburger Führung sogar einen Elfmeter bekommen können, als Klaus Keisers an der Grenze des Sechzehners zu Fall gebracht wurde. Doch der Pfiff blieb aus.

Losing-Lob: „Wir haben ein Riesenspiel gemacht!“

„In so einem Spiel ist es entscheidend, dass man einfach alles auf seiner Seite hat. Es war eine heikle Situation. Ich hätte es gerne gesehen, wenn wir den Elfmeter bekommen hätten. Trotzdem haben wir ein Riesenspiel gemacht“, lobte Losing, dessen Team Mitte der zweiten Halbzeit mehr und mehr die Puste ausging. So machten es die Rot-Weißen dem Drittligisten einfacher, seine Klasse auszuspielen. In den zweiten 45 Minuten, war dann doch zu sehen, dass drei Ligen zwischen beiden Teams liegen.


„Wir haben dennoch gezeigt, dass auch in der Landesliga Fußball gespielt wird“, meinte der Trainer, der den Schalter nun schnell wieder umlegen möchte. Bis Dienstag steht Regeneration auf dem Programm. In einer Woche geht es für den Spitzenreiter der Landesliga Niederrhein Gruppe 2 zum TSV Wachtendonk-Wankum. Der Sonsbecker Vorsprung auf den Tabellenzweiten SV Scherpenberg beträgt bereits sieben Punkte. Sollte der Oberliga-Aufstieg gelingen, würde sich der Abstand zum MSV noch einmal verkürzen.

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