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Heißes Essener Derby steht an

Foto: Michael Gohl

Nach dem Sieg gegen den VfL Rhede steht für den VfB Frohnhausen am Sonntag die nächste wichtige Aufgabe auf dem Programm: Im Derby gegen Blau-Gelb Überruhr sollen weitere drei Punkte her.

Trotz der Tatsache, dass es gegen den Tabellenletzten geht, wird das alles andere als ein leichtes Spiel für die Frohnhauser. Das weiß auch Trainer Issam Said: „Im Derby wird immer noch ein bisschen anders gespielt. Ich schätze Überruhr von der Qualität ihrer Spieler als einen starken Gegner ein."

Doch wenn der VfB seine Leistung aus dem letzten Spiel abruft, dürfte ein Sieg auf jeden Fall möglich sein. Gegen den VfL Rhede hatten die Frohnhauser zunächst mit einigen Startschwierigkeiten zu kämpfen. Bereits in der achten Minute gerieten sie nach einem Konter in den Rückstand.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich das Team engagierter und Chamdin Said glich nach einer Stunde verdient aus. Nur drei Minuten später erhöhte Nico Blaszak auf 2:1 und führte die Frohnhauser somit zum Sieg. Coach Said war mehr als zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir wollten den Sieg holen und haben das auch gezeigt."

An diese Leistung wollen die Frohnhauser am Sonntag anknüpfen. „Wir wollen gewinnen. Mit einem Sieg können wir den Druck für die nächsten Spiele etwas rausnehmen. Einfach wird es uns Überruhr aber auf keinen Fall machen“, betont der Trainer.

Nicht nur der nächste Gegner, sondern auch die Personalprobleme bereiten dem Trainer Sorgen. Aktuell fallen acht Spieler verletzungsbedingt aus. Auch Nico Blaszak, der das entscheidende Tor im letzten Spiel geschossen hat, wird dem Team am Sonntag fehlen. Schon in Rhede waren die Frohnhauser knapp besetzt und lediglich mit 13 Mann angereist.

Grund zur Freude bereiten hingegen die Neuzugänge. „Unsere Neuen haben sich super in das Team integriert. Mit Blaszak bin ich zu hundert Prozent einverstanden. Bei meinem Bruder Chamdin Said, Issa Issa und Julian Fischer denke ich, ist noch eine Steigerung möglich. Kevin Conrad vom SC Frintrop gefällt mir auch sehr gut. Er ist sehr engagiert, bekommt seine Spielzeit und es macht Spaß mit ihm zusammenzuarbeiten“, freut sich Said.

Bleibt zu hoffen, dass die Neuzugänge auch im Spiel gegen Überruhr ihre Leistung abrufen. Die Tabellensituation spricht eher für das Team von der Raumerstraße: Aktuell belegt der VfB mit elf Punkten Platz elf. Blau-Gelb Überruhr bildet mit mageren vier Punkten das Schlusslicht der Niederrhein Landesliga. „Man darf aber nicht nur auf die Tabellenplatzierung schauen. Auch wenn Überruhr Letzter ist, sie haben immer nur knapp verloren“, mahnt Said dazu, den Gegner nicht zu unterschätzen.

Autorin: Charmaine Fischer

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