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Zweckel glaubt trotz Megaabstand an Klassenerhalt

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LL W 3: Zweckel glaubt trotz Megaabstand an Klassenerhalt

Der SV Zweckel gewann überraschend gegen den Tabellenführer. Der Letzte glaubt nun weiter an den Verbleib in der Landesliga. Horst-Emscher musste die Spitze abgeben.

Der SV Zweckel schöpft wieder Hoffnung - trotz 13 Punkten Abstand auf den Nichtabstiegsplatz. Die Mannschaft von Mike Theis steht auf dem letzten Tabellenplatz, hat 15 Spiele verloren und seit zehn Spieltagen keine Partie mehr gewonnen. Dann kam die Partie gegen den Tabellenführer und prompt gewinnen sie wieder. "Wir haben vier Punkte gegen den Ersten geholt, dass ist irgendwie bitter, aber auch lustig", sagt Trainer Theis. Auch im Hinspiel holten die Gladbecker immerhin ein 0:0-Unentschieden.

Der Tabellenletzte spielte von Beginn an gut mit. Zweckel stand tief, aber kompakt. Bei gegnerischem Ballbesitz war teils die komplette Mannschaft in der eigenen Hälfte. Der SV Horst-Emscher musste das Spiel machen, versuchte es auch, scheiterte aber immer wieder an der Zweckeler Defensive. "Wir haben gut verteidigt und versucht immer wieder Nadelstiche zu setzen", sagte Theis. Den ersten Nadelstich setzte Zweckel in der 33. Minute. Ein Freistoß von Mario Pavlovic köpfte Josip Stojcic ins Netz. Der Favorit lag plötzlich hinten.

Warum sollen wir keine Serie starten?

Nach der Halbzeit hatte Horst-Emscher die größte Chance zum Ausgleich. Zweckel-Torhüter Dario Schierenberg erwischte bei einer Rettungstat auch seinen Gegenspieler. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt, Elfmeter. Doch Inal Ahmet schoss deutlich neben den Pfosten. Zweckel nutzte die Nachgiebigkeit des Tabellenführers. Nach einem Zuspiel von Maurice Hövel hatte Kevin Klein freie Bahn, tankte sich bis in den Strafraum und schob sicher ins linke Eck ein. Horst-Emscher erzielte zwar noch den Anschluss durch Tolga Cengelcik, aber an diesem Tag sollte es nicht sein. "Der Sieg war nicht unverdient. Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt, manchmal reicht ein Standard und ein gut gesetzter Konter", betonte Theis.

Der SV Horst-Emscher musste durch die Niederlage die Tabellenführung an den BSV Schüren abgeben. "Die Enttäuschung sitzt tief. Ich glaube, dass wir in der ersten Halbzeit insgesamt zu wenig getan haben. Oft war es auch das nötige Spielglück, was uns hier gefehlt hat, aber wir wollten uns sicherlich nicht auf das Spielglück verlassen, sondern auf unsere Qualität", sagte Jens Grembowietz, Trainer von Horst-Emscher, nach der Partie.

Ein Mentatlitätsproblem sieht er nicht als Ursache für die überraschende Niederlage. "Ich kann meiner Mannschaft bestimmt einiges vorwerfen, aber das gehört nicht dazu. Wir wussten, dass es schwer wird, aber im Endeffekt müssen wir uns an die eigene Nase packen, nur wir sind dafür verantwortlich", erklärte er.

Auf der anderen Seite hat Theis die Hoffnungen auf den Klassenerhalt nocht nicht aufgegeben. "Wir glauben fest an den Klassenerhalt. Das haben wir auch vor dem Spiel gesagt, warum sollen wir nicht hier eine Serie starten?" Der Anfang wäre schon einmal gemacht...

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