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Gladbecker Derby
Der Verlierer steigt ab

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Gladbeck, Gladbeck
Foto: Oliver Mengedoht

Schwarz-Blau Gladbeck und SG Preußen Gladbeck II kämpfen im Fürstenbergstadion um den Klassenerhalt. Das Derby birgt jede Menge Brisanz.

Während sich die meisten Fußballmannschaften schon in der wohlverdienten Sommerpause befinden, herrscht bei Schwarz-Blau Gladbeck und der Zweitvertretung von Schwarz-Gelb Preußen Gladbeck nach wie vor rege Betriebsamkeit. Beide Mannschaften kämpfen noch um den Klassenerhalt. Am Samstag, 10. Juni, treffen die Ortsrivalen im Horster Fürstenbergstadion in einem Entscheidungsspiel aufeinander. Der Verlierer steigt in die Kreisliga B ab.

Dirk Bollmann, Trainer der Schwarz-Blauen, bringt es auf den Punkt: „Es zählt nur ein Sieg. Es gibt keine Ausreden mehr, was soll ich denn auch anderes sagen? Wir haben auch Elfmeterschießen geübt. Denn wir wollen perfekt vorbereitet sein.“

Im Vorfeld der Partie hat Bollmann sich selbst Personalprobleme geschaffen. In Tolga Öztürk, Hüssein Sarray, Polat Akgün und Omar Chamdine suspendierte er vor dem Abstiegsendspiel nämlich vier Stammkräfte (die WAZ berichtete). „Diese Vier“, so der Übungsleiter der Braucker, „werden in der nächsten Saison für Preußen Gladbeck II spielen und niemand möchte seinen neuen Verein in die untere Liga schießen. Ich musste so handeln. Gegen Neustadt wäre es anders gelaufen.“

Bollmann ist zuversichtlich

Ob weitere Akteure von Schwarz-Blau an die Konrad-Adenauer-Allee zur Preußen-Zweitvertretung wechseln, die in der neuen Runde ja vom ehemaligen SBG-Trainer Sascha Reimann geführt werden, ist ungewiss. „Ich habe jeden Spieler gefragt, es hat sich sonst keiner gemeldet“, sagt Bollmann.

Ungeachtet dessen ist sich der Coach von Schwarz-Blau sicher, eine schlagkräftige Truppe auf den Platz stellen können. Der Übungsleiter: „Ich vertraue jedem meiner Spieler und wir werden gemeinsam den Nichtabstieg schaffen können.“

Von den Suspendierungen hat SGP-Trainer Michael Berger logischerweise gehört: „Das ist vielleicht nicht ganz so schlecht für uns. Wir können außerdem wieder auf einige Stammkräfte zurückgreifen. Natürlich hätten wir den Klassenerhalt lieber gegen Neustadt klar gemacht, aber da müssen wir jetzt durch.“

Preußen müssen Weiß ersetzen

Valton und Arton Mehmeti, Serdar Ünal und Mario Horstmann werden wieder auf dem Spielberichtsbogen der Schwarz-Gelben stehen. Nicht dabei ist dagegen ihr klasse Torwart Kaki Weiß,. Er fällt verletzt aus. „Dafür spielt Andy Sadlowski“, betont Berger, dessen Team unbedingt den Abstieg verhindern möchte: „Die Mannschaft ist heiß und möchte gewinnen.“

Doch wer möchte das nicht? Bollmann erklärt: „Wir dürfen nicht vergessen, dass der kommende Trainer bei Preußen Gladbeck II Sascha Reimann heißen wird. Sascha hat in der Hinrunde meine Mannschaft trainiert. Diejenigen, die nicht zu ihm nach Preußen wechseln, werden umso motivierter sein, seine neue Mannschaft in die Kreisliga B zu schießen.“

Schwarz-Blau landete in der kürzlich beendeten Meisterschaftsrunde in der Kreisliga A1 auf dem 15. Rang. Schwarz-Gelb belegte in der A2 ebenfalls den 15. Platz. Während sich die Preußen diesen am Saisonende mit guten Ergebnissen erkämpft hatten, sind die Schwarz-Blauen am allerletzten Spieltag der Runde noch von vier Teams überholt worden. „Das kann man keinem erzählen. Es war ein sehr kurioser letzter Spieltag“, erinnert sich Dirk Bollmann nur ungern an das Saisonfinale.

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