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Essen-Nord
Showdown an der Seumannstraße

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Patrick Meyer, Patrick Meyer
Foto: Thorsten Tillmann

Der VfB Essen-Nord steht vor dem Aufstieg in die Bezirksliga. Es fehlt nur noch ein Punkt. Am Wochenende wartet auf die Mannschaft von Patrick Meyer das Derby gegen den ESC Preußen.

Ein Punkt fehlt dem VfB Essen-Nord noch, um seine erfolgreiche Kreisliga-Saison zu einer meisterlichen zu machen. Die Blau-Weißen haben zwei Spieltage vor Schluss drei Punkte Vorsprung auf die Sportfreunde Katernberg. Da diese aber bereits eine Partie mehr absolviert haben und am kommenden Wochenende pausieren müssen, würde dem VfB ein Unentschieden reichen.

Dass man am Ende von der Meisterschaft und vom Aufstieg träumen darf, hätte Trainer Patrick Meyer zu Beginn der Spielzeit nicht für möglich gehalten. "Damit hat keiner gerechnet. Unser Ziel war es eine ordentliche Saison zu spielen und den fünften Platz vom letzten Jahr zu bestätigen", sagt Meyer.

Platz-Derby könnte zum entscheidenden Spiel werden

Tatsächlich spielt seine Mannschaft eine mehr als ordentliche Runde. Erst eine Niederlage steht bisher zu Buche. Mit nur 26 Gegentoren stellt man die stabilste Abwehr der Liga. Die Dominanz erklärt sich Meyer damit, dass Essen-Nord über eine junge Truppe verfügt, die ohne Druck und befreit aufspielen kann. "Außerdem haben die Jungs alle unheimlichen Spaß und Freude am Fußball", führt er weiter aus. Von Nervosität, die aktuelle Situation noch zu verspielen, keine Spur. "Wem zwei Spiele vor dem Ende noch ein Punkt zur Meisterschaft fehlt, den musst du sowieso nicht noch mehr motivieren", erläutert der 38-Jährige.

Den Punkt will man nun möglichst am Sonntag holen. Und da wartet ein absoluter Knaller. Es kommt nämlich zum Platz-Derby im Norden Essens. Der VfB trifft dann auf den ESC Preußen Essen 02. Beide Mannschaften haben eine brisante Vorgeschichte. Nachdem die ehemalige Sportanlage am Altenbershof geschlossen wurde, musste Essen-Nord umziehen und kam so an die Seumannstraße. Jene Anlage, auf der neben Atletico Essen eben auch der ESC aktiv ist. Seit jeher haben die Duelle gegeneinander eine noch brisantere Note.

Das ist natürlich kein normales Spiel.

Patrick Meyer

Durch diese Umstände und die derzeitige Tabellenkonstellation wird es ein packender und hitziger Fight. Denn es ist davon auszugehen, dass Preußen Essen unbedingt verhindern will, dass der Nachbar im direkten Aufeinandertreffen die Meisterschaft klar macht. "Das ist natürlich kein normales Spiel. Es wird auf jeden Fall hart umkämpft sein", meint auch Meyer.

Planung für die neue Saison schon abgeschlossen

Was die kommende Saison angeht, so hat der VfB Essen-Nord seine Planungen bereits abgeschlossen. Abgänge wird es vorerst keine geben. "Wir sind als Familie in den letzten Jahren zusammengewachsen. Deshalb müssen und wollen wir auch niemanden abgeben", kommentiert Meyer die Entscheidung. Dass man für den Falle des Aufstiegs für die Bezirksliga aber nachrüsten muss, ist kein Geheimnis. Die Gespräche mit Neuzugängen seien alle abgeschlossen. Aus Respekt vor den Vereinen wolle man vor Ende der Saison aber noch keine Namen nennen.

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