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Kreisliga B1
Mit sechs Mann in Unterzahl - Spielabbruch

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Kreisliga B1: Mit sechs Mann in Unterzahl - Spielabbruch

Am vergangenen Sonntag kam es in der Kreisliga B1 Wuppertal-Niederberg zu einem Kuriosum.

Lediglich mit acht Spielern reiste die zweite Mannschaft des Langenberger SV zum ungeschlagenen Tabellenführer TSV Beyenburg.

Eine Hiobsbotschaft nach der anderen

Dort angekommen, gab es prompt die nächste schlechte Nachricht für das Team aus Langenberg, das in dieser Saison in elf Spielen bereits 81 Gegentore kassierte. Da die Gastgeber keinen Schiedsrichter stellen konnten, musste ein Spieler des LSV pfeifen, sodass lediglich sieben Mann aufliefen. Ohne Probleme schossen die Beyenburger in den ersten 45 Minuten, in denen sich zwei weitere Gästespieler verletzten, 14 Tore. Zu fünft wollte die Mannschaft aus dem Westren Velberts dann nicht mehr weiterspielen und bat um den Abbruch. Beyenburg-Trainer Frank Hilbig erzählt: "Wir wussten natürlich, dass sie schon öfter hoch verloren hatten. Meine Spieler hätten auch gerne weitergespielt, aber wir hatten auch Verständnis für die Langenberger."

Verhandlung am Donnerstag

Nun stellt sich die Frage: Wie wird das Spiel gewertet? In der Regel wird am grünen Tisch auf ein 3:0 für eines der beiden Teams entscheiden. Da der Tabellenzweite SF Dönberg Wuppertal 18:0 gegen Langenberg gewann, würde sich dies negativ auf das Torverhältnis des Spitzenreiters auswirken. "Das Spiel wird definitiv 14:0 gewertet, auch wenn die Verhandlung erst am Donnerstag ist. Wir haben direkt nach dem Spiel mit dem Staffelleiter gesprochen, der uns dies versichert hat", beruhigt Hilbig und gibt sich selbstbewusst: "Ich bin sowieso sicher, dass die Meisterschaft nicht über das Torverhältnis entschieden wird. Wir wollen den Aufstieg auch so schaffen."


Beim Langenberger SV wiederum gilt es den Spielermangel, sowie die hohen Pleiten nicht zum Normalzustand werden zu lassen. Immerhin hat die Mannschaft beim Sieg gegen SV Union Velbert III, sowie dem Unentschieden bei BB Barmen gezeigt, was in ihr steckt. Die erste Mannschaft, die in der Kreisliga B2 auf dem sechsten Tabellenrang steht, hat diese Probleme nicht, was aber hauptsächlich daran liegt, dass sie gerade so elf Spieler zusammenbekommt.

Dies macht leider auch eine Spielerabstellung für die Zweitvertretung unmöglich. Vereinspräsident Thorsten Martin blickt voraus: "Im neuen Jahr wird das alles ganz anders aussehen. Wir werden ordentlich auf dem Transfermarkt tätig werden. In der Ersten werden außerdem einige Spieler wieder gesund werden und aus der A-Jugend kommen vielversprechende Talente hoch. Für die Rückrunde gilt dann: Erstmal drin bleiben." Weiterhin analysiert er: "Das Hauptproblem in dieser Saison liegt darin, dass wir zwölf Spieler an den Nachbarverein Tus Bergeborbeck verloren haben und dies nicht auffangen konnten."

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