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VfL Bochum U19
Butscher kritisiert Team nach 4:1-Sieg

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VfL Bochum U19: Butscher kritisiert Team nach 4:1-Sieg
Foto: Thorsten Tillmann

Die U19 des VfL Bochum siegt dank einer starken zweiten Hälfte mit 4:1 gegen RWO. Trainer Heiko Butscher hadert mit dem Spielbeginn und lobt den Auftritt nach der Pause.

Am vierten Spieltag der U19-Bundesliga West empfing der VfL Bochum die noch sieglosen Oberhausener. Am Ende siegten die Gastgeber mit 4:1 (2:1). Wie bereits in der Vorwoche, als die Bochumer nach 22 gespielten Minuten mit 0:2 bei Rot-Weiss Essen zurücklagen, verpennte der VfL auch die Anfangsphase gegen RWO und ließ den Gegner ins Spiel kommen. Folgerichtig erzielte Anil Özgen den Führungstreffer für die Gäste (23.).

Butscher kritisiert die taktische Umsetzung im ersten Durchgang

VfL-Trainer Heiko Butscher kann sich die Anlaufschwierigkeiten seiner Jungs nicht erklären: „Die Frage ist, warum wir in Essen erst zwei Gegentore und gegen Oberhausen ein Gegentor einstecken müssen, um voll da zu sein. Wir machen uns natürlich auch Gedanken, warum das so ist. Wieder einmal wachen wir erst nach dem Rückstand auf. Das ist ein Prozess, an dem wir arbeiten werden.“

VfL Bochum U19: Ernst – Tolba (76. Tersteeg), Oermann (84. Schultealbert), Boboy, Argenziano (24. Fava), Petritt, Pannewig, Tasov, Santo (65. Böll), Wasilewski, Yardimci. Rot-Weiß Oberhausen U19: Lenuweit – Ferreira (60. Mulamba), Licina, Matthes, Dier, Foit (60. Klöckner), Yalcin, Özgen (69. Schefer), Karakilic (60. Cartus), Redam, Skolik. Schiedsrichter: Luca Marx. Tore: 0:1 Özgen (23.), 1:1 Wasilewski (30., Elfmeter), 2:1 Yardimci (42.), 3:1 Wasilewski (53.), 4:1 Pannewig (66.). Gelb-Rote Karte: Pannewig. Zuschauer: 100.

Die Gäste machten es dem VfL Bochum rund 30 Minuten lang schwer und hielten konsequent dagegen. Für Butscher das erwartet schwere Spiel: „Meine Mannschaft hat nicht schlecht gespielt, aber unsere Abmachungen in einigen Phasen nicht gut umgesetzt.“ Der 41-Jährige kritisierte, dass sein Matchplan in der Anfangsphase nicht eingehalten wurde: „Die Ballbewegung hat mir nicht gefallen. Das hat etwas mit Laufbereitschaft zu tun. Dass du Räume schließt, wenn du überspielt worden bist. Wenn du das nicht machst, dann kommt Oberhausen zu guten Angriffen. Das wurde taktisch von einigen Spielern nicht so umgesetzt, wie wir es angesprochen haben.“

VfL-Auftritt in Halbzeit zwei verläuft nach Butschers Vorstellungen

In der 30. Spielminute kam die Bochumer U19 durch den verwandelten Elfmeter von Dominik Wasilewski zurück in die Partie und kontrollierte nach dem Ausgleich das Spiel über weite Strecken. Im zweiten Durchgang marschierte der VfL und riss das Spiel endgültig auf die eigene Seite. Tunahan Yardimci (42.), Dominik Wasilewski (53.) und Mats Pannewig (66.) erzielten die Treffer zum 4:1-Endstand. „In der zweiten Hälfte war das bis auf die letzten fünf Minuten so, wie ich es mir vorstelle“, resümierte Butscher. „Wir hatten die Spielkontrolle, Zug nach vorne und viele Torchancen, in denen das ein oder andere Tor mehr hätte fallen können. Das zeigt, dass sie es können. Wir müssen das nur dauerhaft und kontinuierlich umsetzen. Das Ziel sollte sein unser Spiel über 80 bis 90 Minuten konstant auf das Niveau der zweiten Halbzeit zu bringen.“

Nach dem spielfreien Wochenende reist der VfL Bochum nach Ostwestfalen zum Auswärtsspiel beim SC Paderborn (17.10). Rot-Weiß Oberhausen empfängt am Tag darauf den Nachwuchs von Preußen Münster.

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