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WM-Quali
Türkei jubelt in der 99. Minute, Tränen bei Kuntz

WM-Quali: Türkei jubelt in der 99. Minute, Tränen bei Kuntz
Foto: dpa

Emotionaler Moment in der WM-Qualifikation: Die Türkei gewann durch ein Tor in der 99. Minute in Lettland. Trainer Stefan Kuntz weint.

Stefan Kuntz hat mit seinem ersten Sieg als türkischer Fußball-Nationaltrainer die kleine Chance auf eine WM-Teilnahme gewahrt. Der ehemalige Europameister-Coach der deutschen U21 gewann mit seinem neuen Team in letzter Sekunde 2:1 (0:0) in Lettland. Auf dem Weg zur Endrunde 2022 in Katar liegt die Türkei dennoch hinter der Niederlande (6:0 gegen Gibraltar) und Norwegen (2:0) gegen Montenegro) weiter nur auf Rang drei.


Der frühere Profi des VfL Bochum ließ seinem Emotionen nach dem Spiel freien Lauf. Kuntz weinte auf dem Rasen in Riga vor Glück.

Der deutsche Trainer hatte drei Tage nach seinem Debüt beim 1:1 gegen Norwegen zunächst Glück, dass sein Team durch Antonijs Cernomordijs nicht in Rückstand geriet (7.). Anschließend übernahmen die Türken zwar die Kontrolle, doch Merih Demiral unterlief ein Eigentor (70.). Der ehemalige Bundesliga-Profi Serdar Dursun (75.) und Burak Yilmaz per Foulelfmeter (90.+9) sorgten aber noch für die Wende.

Für das WM-Ticket sind im November gegen Gibraltar und Montenegro dennoch zwei Siege Pflicht: Die Türkei hat 15 Punkte, Norwegen (17) auf Play-off-Rang zwei muss eine seiner letzten Partien verlieren. Tabellenführer Niederlande (19) ist fast schon durch.

BVB-Profi Donyell Malen trifft für die Niederlande

Die Niederlande ließen gegen den Fußball-Zwerg Gibraltar nichts anbrennen. Virgil van Dijk (9.) und Memphis Depay (21./45.+3, Handelfmeter) brachten das Team von Bondscoach Louis van Gaal schon zur Pause auf Kurs. Denzel Dumfries (48.), Arnaut Danjuma (75.) und der Dortmunder Donyell Malen (86.) sorgten für das standesgemäße Ergebnis.

Norwegen holte derweil auch ohne den verletzten Ausnahmestürmer Erling Haaland von Borussia Dortmund den eminent wichtigen Sieg gegen Montenegro und bleibt auf dem Play-off-Platz. Mohamed Elyounoussi erlöste die Gastgeber mit seinen Treffern in der 29. und 90. Minute.

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