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SV Langschede
Stemmann muss Torjäger Richter ersetzen

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SV Langschede: Stemmann muss Torjäger Richter ersetzen

Vier wichtige Spieler verlassen den Tabellensiebten SV Langschede zur Rückrunde. Eine schwere Aufgabe für Trainer Holger Stemmann.

Der ehemalige Linienchef der U23 von Rot-Weiss Essen wird dringend Ersatz für die wegbrechenden Stützen benötigen. Denn neben Tim Richter, den es in die Westfalenliga zum Hombrucher SV zieht, verlassen auch Patrick Klatt, Heinrich Senning und Bahram Roshan die Fröndenberger.

Für den Wechsel des in der Offensive variabel einsetzbaren Richter bringt Stemmann Verständnis mit. "Das ist für ihn natürlich ein reizvolles Angebot, auch wenn Hombruch aktuell gegen den Abstieg spielt", weiß er den Wechsel einzuschätzen. Schwer zu ersetzen ist der 24-Jährige, der aktuell bei sechs Saisontreffern steht und in der vergangenen Saison sogar zwanzig Mal einnetzte, dennoch.

Stemmann wünscht sich Verstärkungen

Zumal mit Patrick Klatt ein weiterer Angreifer geht. Der "Goalgetter" kam in der Hinrunde aufgrund von Verletzungen nicht richtig zum Zug, traf aber immerhin zweimal. Im Jahr zuvor erzielte er für seinen Heimatverein LTV 61 gleich 36 Treffer in der Kreisliga. Nun zieht es den 25-Jährigen aus beruflichen Gründen zurück nach Lüdenscheid.

Aber auch die Abgänge der Defensivspieler Senning und Roshan wird Stemmann verschmerzen müssen. Beide wechseln zu Rot-Weiß Unna. Die Gründe dafür seien vielschichtig, merkt der Linienchef an. "Sie wollen demnächst ihr Studium beenden, das lässt sich zeitlich besser mit ihrem neuen Verein vereinbaren", erklärt Stemmann, der sich dennoch gewünscht hätte, dass beide auch in der Rückserie für Langschede auflaufen: "Der Zeitpunkt ist nicht glücklich."

Um die Abgänge auffangen zu können, möchte Stemmann zur Rückrunde gerne je eine Verstärkung für die Defensive und die Offensive im Team begrüßen. Man befinde sich in Gesprächen, sagt der Cheftrainer, fix sei aber noch nichts.

Stemmann sieht positive Entwicklung

Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist man in Fröndenberg zufrieden. Im Vergleich zu abgelaufenen Saison, in der Langschede als Überraschungsmannschaft zeitweise Ergebnisse "über den eigenen Verhältnissen" einfuhr, ist jedoch Realität eingekehrt: Platz sieben bedeutet einen Platz im sicheren Mittelfeld, ohne Kontakt nach ganz oben oder unten. Die Entwicklung der jungen Mannschaft, von Stemmann im Sommer gezielt mit Spielern aus dem Nachwuchs verstärkt, geht in die richtige Richtung. Nichtsdestotrotz fordert der Trainer weitere Entwicklungsschritte, die sich aber nicht zwangsläufig nur in der Tabelle niederzuschlagen bräuchten.

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