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Abbruch
Auf- und Abstieg der Oberliga: Klubs reichen Klage ein

Foto: firo

Nach dem Abbruch der Regionalliga Nordost und der beiden Oberligen des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) haben mehrere Clubs ihre Klageabsicht bekräftigt. 

„Wir reichen vor Ablauf der Frist am Donnerstag dagegen unsere Klage beim Sportgericht des NOFV ein“, sagte Torsten Klaus, Präsident von Wacker Nordhausen, der „Thüringer Allgemeinen“ (Donnerstag). Laut des Berichts schließt sich Wacker mit dem Brandenburger SC Süd zusammen, beide Clubs werden von der Kanzlei von Christoph Schickhardt vertreten.

Wacker und der BSC sollen aus ihren Oberliga-Staffeln absteigen. Der VfL Halle 96 erwägt als Zweiter der Süd-Staffel ebenfalls zu klagen, da er dem FC Eilenburg wegen der besseren Tordifferenz von zwei Treffern den Regionalliga-Aufstieg überlassen soll.

Beim Beschluss zum Saisonabbruch in den NOFV-Ligen war am vergangenen Freitag beschlossen worden, dass ein Regionalligist und pro Staffel zwei Oberligisten absteigen sollen. Der Oberliga-Sieger darf jeweils aufsteigen, die Tabellen wurden nach der Quotientenregel berechnet. NOFV-Präsident Hermann Winkler hatte bereits betont, dass eine Klage das gute Recht jedes Clubs sei. „Ich bin da überhaupt nicht böse. Auch wir können Fehler machen“, sagte der 58-Jährige. Das Präsidium habe versucht, „möglichst rechtssicher zu handeln“. dpa

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