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"Physio im Pott"
Lucas Brall bringt die Muskeln der Profis wieder in Schwung

Lucas Brall übt seinen Beruf als Physiotherapeut mit viel Freude aus.
Foto: privat

Er ist erst 26 Jahre jung und schon Inhaber einer eigenen Praxis. "Physio im Pott", so der Name der Oberhausener Praxis für Physiotherapie in der Falkensteinstraße 295. Der Chef ist Lucas Brall, ein ehemaliger Landesliga-Kicker, der sich nun um die Muskeln der Profis kümmert.

Für ihn hat es nach ganz oben nicht gereicht. Lucas Brall spielte jahrelang beim SSV Buer. Klar, als Gelsenkirchener Junge träumt man mit Sicherheit vom FC Schalke 04. Doch für Brall sollte es für nicht mehr als die Landesliga langen.

"Das ist aber auch völlig in Ordnung gewesen. Mehr hatte ich nicht drauf (lacht)", sagt Brall, der sich während seiner aktiven Zeit schon immer mit Blick auf seine Zeit danach vorbereitete. "Ich wusste schon mit 17 Jahren, was ich machen will. Ich wollte immer Physiotherapeut werden. Heute kann ich mit 26 Jahren stolz behaupten, dass ich es geschafft habe", freut sich Brall, der mittlerweile in Bottrop lebt.

Sane oder Kehrer - beide arbeiteten schon mit Brall zusammen. Antonio Rüdiger könnte folgen

Durch seine vielen Bekanntschaften aus dem Fußball hatte Brall in der Vergangenheit Kontakt zu heutigen Stars wie Manchester Citys Leroy Sane oder PSG-Abwehrmann Thilo Kehrer. Das war in der Zeit, als Brall noch für einen Essener Physiotherapeuten arbeitete. Nun ist er selbstständig. In Zukunft hofft er, dass er auch in Oberhausen solche Stars begrüßen darf.

Kontakte gibt es beispielsweise zum Umfeld von Chelsea-Spieler Antonio Rüdiger. Vielleicht wird auch der deutsche Nationalspieler mal in den Räumlichkeiten an der Falkensteinstraße aufschlagen. Mal sollen die Fußballprofis nach Oberhausen kommen, mal reist Brall in die europäischen Metropolen. "Je nach Wunsch des Spielers", erklärt der Physiotherapeut, der auch die Eishockey-Spieler des Herner EV betreut.

Doch nicht nur Stars sind in seiner Praxis willkommen und bestens aufgehoben. "Jeder Kunde, Patient wird bei uns gleich behandelt. Da machen wir überhaupt keine Unterschiede. Wir arbeiten mit allen Kassen zusammen. Bei uns ist jeder herzlich willkommen", betont Brall.

Dass viele Fußballer den Weg in die Praxis "Physio im Pott" finden, ist auch verständlich. Immerhin arbeitete Brall schon als Physio für Mannschaften wie SC Hassel, TuS Haltern oder SV Schermbeck. In der Szene spricht sich Bralls gute Arbeit herum. "Das größte Kompliment ist für mich, wenn die Jungs wiederkommen. Und das machen fast alle. Das ist toll und der größte Lohn für mich", meint Brall, der mit den modernsten Techniken und Geräten arbeitet.

Wie zum Beispiel einer Kälte-Kammer. "Hier sprechen wir von 160 bis 180 Grad Celsius - im Minusbereich versteht sich. Drei Minuten reichen da, um präventiv gegen Zerrungen oder Muskelfaserrisse vorzugehen. Die Kälte-Kammer wird sehr gut angenommen", sagt Brall, dem es eine Freude ist, seinen Mitmenschen zu helfen. Brall: "Wenn die Leute mit Schmerzen zu uns kommen und dich nach ein paar Sitzungen umarmen, sich bedanken, weil sie schmerzfrei sind, dann sind wir auch überglücklich. So macht die Arbeit Spaß."

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